Premier League: Mustafi rettet Arsenal Remis gegen City

Am 30. Spieltag der Premier League trennten sich der FC Arsenal und Manchester City mit 2:2 (1:2). Eine unterhaltsame Partie konnte trotz leichter Vorteile der Citizens keinen Sieger finden.

Am 30. Spieltag der Premier League trennten sich der FC Arsenal und Manchester City mit 2:2 (1:2). Eine unterhaltsame Partie konnte trotz leichter Vorteile der Citizens keinen Sieger finden.

Vor 60.000 Zuschauern im Emirates Stadium gelang Leroy Sane (5.) in einer hektischen Anfangsphase der frühe Führungstreffer. Anschließend riss Arsenal das Spiel jedoch nach und nach an sich und erzielte durch Theo Walcott (40.) den verdienten Ausgleich.

Kurz darauf nutzten die Citizens die schläfrige Defensive der Hausherren aus. Sergio Agüero (42.) erzielte die neuerliche Führung. In der 53. Minute sorgte Shkodran Mustafi für den Endstand.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen West Bromwich Albion tauscht Arsene Wenger seine Formation auf zwei Positionen. Coquelin ersetzt Ramsey und auch der wiedergenesene Özil steht in der Startelf, Oxlade-Chamberlain ist dafür nicht mehr dabei.

Pep Guardiola nimmt nach dem 1:1 gegen den FC Liverpool nur eine Änderung vor. Navas darf wieder spielen, für ihn muss Toure auf der Bank Platz nehmen.

5., 0:1, Sane: Agüero legt einen langen Ball auf de Bruyne ab, der ihn aus der eigenen Hälfte unnachahmlich auf den startenden Sane weiterspielt. Der Deutsche setzt sich im Laufduell gegen Bellerin durch, umkurvt Ospina und schiebt ins leere Tor ein.

10.: Doppelchance für City! De Bruyne zieht einen Distanzschuss mit viel Gefühl an den rechten Außenpfosten. Der Ball kommt zu Silva, der sich im Strafraum etwas Platz verschafft und abzieht. Ospina ist jedoch zur Stelle.

30.: Sanchez versucht es vom linken Strafraumeck mit dem Innenrist, der Schuss streift das Kreuzeck.

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40., 1:1, Walcott: ManCity kann eine Ecke nur ungenügend klären, Mustafi bringt sie per Kopf wieder in den Strafraum. Walcott erhält den Ball und stochert ihn irgendwie ins Tor.

42., 1:2, Agüero: Arsenal lädt die Citizens 131 Sekunden nach dem Ausgleich zum erneuten Führungstreffer ein. Silva kann gegen eine viel zu passive Abwehr den Ball rechts in den Strafraum auf Agüero legen, der ins lange Eck trifft.

45.+2: Walcott verarbeitet eine Hereingabe von Sanchez klasse im Strafraum. Er zieht direkt mit dem Außenrist ab. Der Ball streichelt die Latte!

52.: Klasse Flanke von Navas auf rechts, der Agüero am ersten Pfosten bedient. Der Argentinier setzt den Kopfball jedoch knapp neben das Tor.

53., 2:2, Mustafi: Mustafi läuft bei einer Ecke unbedrängt an den ersten Pfosten und köpft den Ball ins lange Eck.

57.: Eine Ecke landet im Rückraum bei Fernandinho, der den Ball annimmt und dann abzieht. Ospina wehrt den Ball jedoch gekonnt zur Seite ab.

66.: Sanchez leistet sich einen Bock und spielt einen dämliche Hackenpass am eigenen Strafraum. Sane erläuft sich den Ball auf rechts und flankt ihn an den ersten Pfosten auf Agüero. Seinen Kopfball kann Ospina jedoch mit einer klasse Parade runterpflücken.

79.: Ein ungefährlicher langer Ball landet bei Otamendi. Der Argentinier will ihn cool weitergeben, verhunzt die Annahme jedoch und spielt den Ball in den Lauf von Özil. Der ist jedoch selbst überrascht und kommt nicht mehr rechtzeitig ran.

Fazit: Ein temporeiches Spiel, in dem Manchester City die etwas bessere Mannschaft war. Die erste Hälfte war ausgeglichen, während sich Arsenal im zweiten Durchgang mehr zurückzog. Über 90 Minuten strahlten die Citizens mehr Gefahr aus. Am Ende geht die Punkteteilung in Ordnung.

Der Star des Spiels: Leroy Sane. Der Deutsche war von Beginn an hochmotiviert, umtriebig und stellte mit seinen Läufen die Abwehr der Gunners stets vor einige Probleme. Mit seinem Treffer erzielte er zudem sein achtes Tor für die Citizens - bei insgesamt nur 13 Versuchen.

Der Flop des Spiels: Hector Bellerin. Arsenals Rechtsverteidiger verlor beim frühen Gegentreffer Sane aus den Augen und ließ ihn in auf der Innenbahn ziehen. Auch danach liefen die Offensivbemühungen der Citizens vor allem über seine Seite. Bellerin bekam Sane nie so recht zu fassen, führte nur fünf Zweikämpfe und gewann davon keinen einzigen. Auch konnte er zusammen mit dem ebenfalls schwachen Walcott keine Impulsive im Angriff setzen.

Der Schiedsrichter: Andre Marriner. Tadellose Vorstellung des Unparteiischen, der bei so gut wie allen Zweikampfbewertungen richtig lag. Auch seine Gelben Karten waren alle gerechtfertigt.

Das fiel auf:

  • Arsenal kam überhaupt nicht in die Partie und rannte in einer turbulenten Anfangsphase fast nur den Citizens hinterher. Manchester machte schon auf der Mittellinie das Zentrum dicht und drückte die Hausherren auf die Außenbahnen, wo sie aggressiv angelaufen wurden. In diesem Fall wählten die Gunners oft den langen Ball, jedoch zumeist erfolglos.
  • City schaltete offensiv klasse um. Sane und Sterling liefen ein ums andere Mal in die offenen Räume und bewiesen dabei eine gute Abstimmung mit de Bruyne und Silva. Vor allem der Belgier setzte seine Mitspieler wie kein Zweiter ein, zu beobachten war dies beim ersten Treffer.
  • Sanchez wurde von Wenger auf der linken Außenbahn aufgeboten, wo er seine Qualitäten jedoch nicht so gut ausspielen konnte wie als falsche Neun. Der Chilene sorgte auf seiner Position für nicht allzu viele Überraschungsmomente, war in einer harmloseren Offensive aber immer noch der auffälligste.
  • Guardiola entschied sich ob dieser Änderung offenbar kurz vor der Partie den temporeichen Navas statt Fernandinho auf die Rechtsverteidigerposition zu stellen. In der Tat machte der Spanier keinen schlechten Job, war aber sehr stark in der Defensive gefordert.
  • Nach circa 20 Minuten verlor Manchester plötzlich die Kompaktheit in der Zentrale. Guardiola reagierte darauf in der Halbzeitpause und brachte Toure für Sterling. De Bruyne, der zuvor bei Ballvortrag mit Fernandinho bereits situativ eine Doppelsechs bildete, rückte dafür auf die rechte Außenbahn. Dadurch wechselten die Citizens von einer hybriden 4-1-4-1-Formation auf ein 4-2-3-1.
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