Premier League: England: Kehrtwende bei Restart-Plänen?

SPOX

Die Premier League hat wohl einen großen Schritt in Richtung einer zeitnahen Rückkehr gemacht. Nach Informationen der Daily Mail haben die Behörden die Erlaubnis erteilt, die Spiele in den eigenen Stadien der jeweiligen Vereine abzuhalten, sollte eine Reihe von Kriterien erfüllt werden.

Gespräche, in die auch Medien, Polizei, Premier League und FA involviert gewesen seien, hätten am vergangenen Abend zu diesem Ergebnis geführt. Hauptgrund für die Überlegungen, die 92 verbleibenden Spiele der Saison an acht neutralen Spielstätten auszutragen, sei die Angst davor gewesen, dass sich Menschenmassen vor den Stadien versammeln.

Neben der Tatsache, dass dies auch bei neutralen Stadien nicht auszuschließen wäre, sollen die Klubs nun versichert haben, durch eine ausreichende Anzahl an Ordnern für den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand der Fans zu sorgen und für die erforderlichen Kosten aufzukommen. Zuvor hatten sich die Premier-League-Klubs deutlich für eine Austragung von regulären Heim- und Auswärtsspielen ausgesprochen.

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Premier League: Trainingsstart am kommenden Montag

Kürzlich gab die britische Regierung bereits grünes Licht für einen Premier-League-Restart Anfang Juni und erlaubt ab diesem Zeitpunkt wieder Sportveranstaltungen zum Zweck der TV-Übertragungen. Als unmittelbare Reaktion sollen die Mannschaften am kommenden Montag wieder ins Training einsteigen. Ein Re-Start der Premier League vor dem 12. Juni gilt jedoch weiterhin als unwahrscheinlich.

Kritik für die Öffnungspläne der Regierung kam teilweise sogar von den Spielern selbst: Spurs-Verteidiger Danny Rose bezeichnete das Vorhaben als "verdammten Witz" und sagte bei Instagram Live: "Die Regierung sagt, sie will den Fußball zurückbringen, um die Moral der Nation zu heben? Mir ist diese Moral scheißegal!"

 

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