Premier League: Rassismus: United-Stars fordern Internet-Polizei

SPOX
Spieler von Manchester United haben die sozialen Netzwerke Twitter und Instagram zum Handeln gegen rassistische Kommentare aufgefordert. Auslöser waren Anfeindungen gegen Paul Pogba nach dessen vergebenem Elfmeter beim 1:1 gegen die Wolverhampton Wanderers.
Spieler von Manchester United haben die sozialen Netzwerke Twitter und Instagram zum Handeln gegen rassistische Kommentare aufgefordert. Auslöser waren Anfeindungen gegen Paul Pogba nach dessen vergebenem Elfmeter beim 1:1 gegen die Wolverhampton Wanderers.

Spieler von Manchester United haben die sozialen Netzwerke Twitter und Instagram zum Handeln gegen rassistische Kommentare aufgefordert. Auslöser waren Anfeindungen gegen Paul Pogba nach dessen vergebenem Elfmeter beim 1:1 gegen die Wolverhampton Wanderers.

"Ekelhaft. Soziale Medien müssen etwas dagegen unternehmen. Jedes Konto, das eröffnet wird, sollte durch einen Ausweis verifiziert werden. Stoppt diese erbärmlichen Trolle, die zahlreiche Accounts erstellen, um Menschen verbal zu missbrauchen", schrieb United-Verteidiger Harry Maguire und richtete seinen Appell direkt an die Plattformen Twitter und Instagram. "Genug ist genug, das muss aufhören", schrieb Marcus Rashford und markierte den offiziellen Twitter-Account.

Pogba wurde am Montagabend Opfer von rassistischen Beleidigungen, nachdem er in der 68. Minute die Chance zum 2:1-Führungstreffer per Elfmeter vergab. "Jeder bei Manchester United ist angewidert von der Rassendiskriminierung, die gestern Abend gegen Paul Pogba gerichtet war, und wir verurteilen sie aufs Schärfste", teilten die Red Devils mit.

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Pogba nur das neueste Opfer von Diskriminierung

Der Klub will alles daran setzen, die Personen, die hinter den Accounts stehen, zur Verantwortung zu ziehen. "Wir ermutigen auch Social-Media-Unternehmen, in diesen Fällen Maßnahmen zu ergreifen", heißt es in dem Klub-Statement.

Pogba ist leider nur das neueste Opfer von Diskriminierung im Internet. Zuletzt wurden auch Tammy Abraham vom FC Chelsea und Yakou Meite vom FC Reading heftig beleidigt. Auf Forderung der Anti-Diskriminierungs-Bewegung "Kick It Out" kündigte Twitter bereits an, über Möglichkeiten der Kontrolle von Kommentaren zu diskutieren.

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