Premier League: Rooney: "Nani wäre in Tränen ausgebrochen"

SPOX

Wayne Rooney hat vor dem Wiedersehen mit Manchester United im FA-Cup-Achtelfinale (20.45 Uhr ) über sein Verhältnis zu Sir Alex Ferguson gesprochen. Außerdem fordert der Spielertrainer von Derby County mehr Geduld von den United-Fans.

"Im Umgang mit den Spielern war Sir Alex Ferguson der beste, den ich je gesehen habe", sagte Rooney dem Guardian.

Zu diesem Schluss sei Rooney aber erst mit zunehmendem Alter gekommen. "Ich habe mich in jeder Halbzeit mit ihm gestritten. Ständig. Ich dachte: 'Warum macht er sich ständig über mich lustig? Es gibt Spieler, die viel schlechter sind'", erzählte Rooney.

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"Wenn er mich wegen meiner Dribblings aufzog, dribbelte ich nur noch mehr." Ferguson habe es verstanden, die verschiedenen Spieler unterschiedlich zu locken. "Bei Spielern wie Nani würde sowas vielleicht etwas Negatives im Kopf auslösen, sie würden sich plötzlich hinterfragen. Wenn Sir Alex so mit Nani gesprochen hätte, wie er mit mir sprach, wäre er in Tränen ausgebrochen", erklärte Rooney.

Wayne Rooney fordert Geduld von United-Fans

Im FA-Cup-Achtelfinale kommt es für Rooney zum Wiedersehen. Mit Zweitligist Derby County empfängt er Manchester United im Pride Park Stadium. 559-mal trug er das Trikot der Red Devils, fünfmal wurde er englischer Meister.

Davon ist sein ehemaliger Verein aktuell weit entfernt. United steht in der Premier League aktuell auf Platz fünf, der nur für die Europa League qualifiziert. "Das Wichtigste ist, dass sie in die Champions League kommen. Das wird wirklich knapp. Aber das würde ihnen sehr helfen", sagte Rooney.

Auf den Viertplatzierten FC Chelsea hat United derzeit drei Punkte Rückstand. "In den letzten Wochen sind sie besser geworden", meint Rooney. Bis die Red Devils aber wieder zum ernstzunehmenden Titelkandidaten werden, "wird es noch zwei oder drei Jahre dauern".

Rooney fordert daher mehr Geduld von den United-Fans: "Sie müssen den Spielern die Chance geben, sich zu beweisen." Der FC Liverpool und Manchester City hätten sich trotz der vielen Neuzugänge auch geduldig zu Top-Teams entwickelt.

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