Premier League: Zusätzlicher Spieltag der Premier League bald in den USA?

Seit einigen Jahren spielen zahlreiche renommierte europäische Topklubs in der Sommerpause den sogenannten "International Champions Cup" (ICC) in China, Australien und den USA aus. Der Chairmann will das Event lukrativer machen und einen Premier-League-Spieltag in die Trophy integrieren. Die Idee ist nicht neu.

Seit einigen Jahren spielen zahlreiche renommierte europäische Topklubs in der Sommerpause den sogenannten "International Champions Cup" (ICC) in China, Australien und den USA aus. Der Chairmann will das Event lukrativer machen und einen Premier-League-Spieltag in die Trophy integrieren. Die Idee ist nicht neu.

Man sei "nicht so weit entfernt, ein 39. Spiel der Premier League im Ausland stattfinden zu lassen", erklärt Charlie Stililitano gegenüber ESPN. Ein Spiel aus einer der stärksten Ligen der Welt auf fremden Terrain stattfinden zu lassen, sei der logische nächste Schritt.

Die Idee ist nicht neu: 2008 scheiterte die Premier League mit Plänen, einen zusätzlichen Spieltag in den Plan aufzunehmen und im Ausland spielen zu lassen. Die FIFA und die FA stellten sich quer. Stililitano befasst sich nun mit der Problematik, dass die europäischen Ligen über sehr ausgewogene Spielpläne verfügen. "Deswegen kann man nicht einfach ein reguläres Heimspiel von Real Madrid oder generell eines Spiels gegen einen kleineren Klub ins Ausland verfrachten. Das hat Konsequenzen", ist sich der Macher des Sommerturniers bewusst.

Mit seinem Organisationsteam möchte er nun dem Vorbild der amerikanischen Profiligen folgen. Die NFL richtete gleich vier Spiele 2017 in London aus, die MLB hat Saisoneröffnungen bereits in Japan oder Australien ausgespielt. "Deswegen finde ich es gar nicht verrückt, ein 39. Spiel im Ausland stattfinden zu lassen. Die Premier League hat auch bereits Pläne ausgerollt - es sind also keine abwegigen Gedanken."

Im Falle eines 39. Spiels würde niemand ein Heimspiel verlieren. "Der Wunsch der Klubs, sich im Ausland zu vermarkten, sei weitverbreitet , also wäre das nur konsequent", so Stililitano. Einen konkreten Zeitplan für die Umsetzung der Pläne legte er aber nicht vor.

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