Smith entzaubert van Gerwen - Wright siegt mit Mega-Average

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Michael Smith bleibt in der Unibet Premier League of Darts der Mann für das Spektakuläre. 

Eine Woche nach seinem Neun-Darter beim Sieg gegen Daryl Gurney fügte der "Bully Boy" Titelverteidiger Michael van Gerwen im letzten Duell des 5. Spieltags eine 4:7-Niederlage bei. 


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Smith zog dadurch in der Tabelle mit sieben Punkten am bisherigen Spitzenreiter vorbei und verbesserte sich auf Platz zwei (Tabelle der Premier League Darts).

Van Gerwen musste in den ersten sieben Legs neidlos die Überlegenheit von Smith anerkennen. Dieser spielte in der Neuauflage des WM-Finales von 2019 wie aus einem Guss. Nach zwei Breaks und einem Drei-Darts-Average von zeitweise über 110 Punkten führte der Engländer mit 6:1. 

Dieses hohe Niveau konnte aber auch er nicht halten. Das Ergebnis: van Gerwen verkürzte auf 4:6. 

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Das elfte Leg verlief dramatisch. Es hatte fast den Anschein, als wollte es weder Smith noch van Gerwen gewinnen. Erst mit seinem siebten Matchdart beendete Smith dann die Partie. 

Sein Drei-Darts-Average fiel zwar noch auf 96,67 Punkte zurück, van Gerwen war an diesem Abend aber nicht in der Lage, das ganz große Comeback zu schaffen (Spielplan/Ergebnisse der Premier League Darts).

Wright nach Gala zurück im Rennen

Peter Wright hatte zuvor mit dem Rücken zur Wand einen weltmeisterlichen Auftritt hingelegt. Er gewann das Generationenduell gegen den um 21 Jahre jüngeren Nathan Aspinall nach einer Galavorstellung mit 7:3. 

"Snakebite" stand in der Partie gegen den WM-Halbfinalisten von 2019 und 2020 unter Druck. Aus den ersten vier Spielen hatte er nur drei Punkte geholt. Diese Situation meisterte er mit Bravour und hat jetzt den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze wieder hergestellt. 


Aspinall spielte keinesfalls schlecht, gegen Wright, der am kommenden Dienstag seinen 50. Geburtstag feiert, war an diesem Abend aber kein Kraut gewachsen. 

Mit einem Break zum 2:1 legte er den Grundstein zum Sieg. Bei eigenem Anwurf kam er in Folge nicht in Gefahr. Mit einem weiteren Break zum 6:3 brach er den Widerstand seines Gegners endgültig. 

Wright brillierte mit einem Drei-Darts-Average von 110 Punkten und einer Doppelquote von 46,67 Prozent. Zudem warf er vier Mal 180 Punkte und zehn Mal mehr als 140. 

Price kassiert erste Niederlage

Gerwyn Price kassierte dagegen nach zuvor einem Sieg und drei Unentschieden seine erste Niederlage. Beim 3:7 gegen den dreimaligen BDO-Weltmeister Glen Durrant stand der "Iceman" von Beginn an auf verlorenem Posten. 

Durrant, der nach zwei Breaks auf 4:0 enteilte, zog in der Tabelle nicht nur an Price vorbei, nach der Niederlage von van Gerwen übernahm er wieder die Spitze. 


Price fand nach Anlaufschwierigkeiten zwar noch besser in das Spiel, Durrant bleib bei eigenem Anwurf aber souverän und brachte den letztlich klaren Sieg nach Hause. (Tabelle der Premier League Darts)

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Ein Blick auf die Statistik verdeutlicht Durrants Überlegenheit. Sein Drei-Dart-Average lag bei knapp über 100 Punkten (Price: 96,68). Zudem erzielte er bei acht Aufnahmen 140 Punkte und mehr, Price gelang dies lediglich zwei Mal. 

Historischer Sieg für Humphries

In der vierten Partie des Abends ereignete sich in der Westpoint Arena Historisches.

Luke Humphries gelang als erstem Challenger seit der Einführung des neuen Formats ein Sieg. Der Engländer besiegte in einer am Ende dramatischen Partie Gary Anderson mit 7:5. 


Der "Flying Scotsman" vergab im letzten Leg einige Chancen, wenigstens noch einen Punkt zu retten, Humphries verwandelte seinerseits erst den sechsten Matchdart.

Anderson verpasste durch die Niederlage den Sprung auf die vorderen Plätze der Tabelle und bleibt mit fünf Punkten weiterhin im breiten Mittelfeld. 

Gurney baut nach Traumstart ab

Weiter auf seinen ersten Sieg wartet Daryl Gurney. 

Der Nordire trennte von Ex-Weltmeister Rob Cross 6:6. Nach dem zweiten Unentschieden im Turnierverlauf ziert "Superchin" weiter das Tabellenende. 


Das Spiel glich für beide Spieler einer Achterbahnfahrt. Gurney legte einen Blitzstart hin und führte nach zwei Breaks schnell 3:0. Sein Drei-Darts-Average näherte sich zu diesem Zeitpunkt der Marke von 110 Punkten. 

Jetzt war es aber an Cross eine Serie zu starten. Der Weltmeister von 2018 sicherte sich vier Legs in Serie und war wieder im Spiel. 

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Es sprach für Gurneys Moral, dass er sich von diesem nächsten Nackenschlag erholte, und seinerseits wieder in Führung ging (5:4). Zum ersten Sieg reichte es am Ende trotz seiner phänomenalen Doppelquote von 83,33 Prozent nicht. 

Cross steigerte seinen Average auf 98,55 Punkte und hält jetzt bei vier Punkten. 

Ergebnisse des 5. Spieltags im Überblick:

5. März in Exeter (Challenger: Luke Humphries)

Rob Cross - Daryl Gurney 6:6
Gerwyn Price - Glen Durrant 3:7
Nathan Aspinall - Peter Wright 3:7
Gary Anderson - Luke Humphries 5:7
Michael Smith - Michael van Gerwen 7:4

Der 6. Spieltag im Überblick: 

12. März in Liverpool (Challenger: Stephen Bunting)

Michael Smith - Peter Wright
Daryl Durney - Glenn Durrant
Gerwyn Price - Michael van Gerwen
Rob  Cross - Stepeh Bunting
Gary Anderson - Nathan Aspinall

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