Primera Division: Bale ätzt gegen Real-Fans: "Ergibt keinen SInn"

SPOX

Gareth Bale hat mit den Fans von Real Madrid abgerechnet, bei denen er zuletzt in Ungnade gefallen war. Der Waliser kam mit großen Erwartungen zu den Königlichen, erfüllen konnte er diese aber nur bedingt.

"So etwas erwartet man nicht", sagte Bale im The Hat-Trick Podcast, als er darauf angesprochen wurde, dass er mehrfachen von den Real-Fans ausgepfiffen wurde. "Als ich nach Madrid kam, wusste ich nicht wirklich etwas darüber. Man erwartet nicht, dass die Anhänger so etwas ihrem eigenen Spieler antun."

Mit Kritik habe der Waliser grundsätzlich kein Problem, jedoch verwundere es Bale, dass sich der Zorn der Fans auf einzelne Spieler konzentriert: "Einen eigenen Spieler auszubuhen oder deinen eigenen Spieler auszupfeifen, wie sie es tun, ist einfach falsch."

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Für Bale sei es ohnehin kontraproduktiv, schließlich würde das Selbstvertrauen des Spielers leiden. "Man wird schlechter spielen, was sie noch wütender machen wird. Für mich ergibt es keinen Sinn. Es verwirrt mich bis heute, ich verstehe es nicht."

Gareth Bale: Golf-Banner war ein Spaß

Allerdings goss auch Bale selbst Öl ins Feuer, als er nach der erfolgreichen EM-Qualifikation mit Wales mit einem Banner mit der Aufschrift "Wales. Golf. Madrid. In that order ("In dieser Reihenfolge", d. Red.)" posierte.

Für die Fans der Madrilenen war es ein weiteres Zeichen, dass Bale nicht mit vollem Herzen bei der Sache sei. "Es war ein Scherz, als Spaß gemeint", verteidigte Bale seine Beweggründe und fügte trotzig an: "Die Leute können es sehen, wie sie wollen."

Der 30-jährige Bale wechselte 2013 für die damalige Rekordablösesumme von 101 Millionen Euro von Tottenham zu Real Madrid, seither absolvierte Bale 249 Pflichtspiele für die Königlichen. Dabei gelangen ihm 105 Tore und 67 Vorlagen.

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