Primera Division: Barca: Beschwerde beim Ligaverband über Malaga

Der FC Barcelona hat angekündigt, beim Ligaverband Beschwerde über den FC Malaga einzureichen. Der Klub hatte angedeutet, Real Madrid die Meisterschaft eher zu gönnen.

Der FC Barcelona hat angekündigt, beim Ligaverband Beschwerde über den FC Malaga einzureichen. Der Klub hatte angedeutet, Real Madrid die Meisterschaft eher zu gönnen.

Wenige Spiele bleiben noch in Spanien, die Nerven liegen blank im Rennen um den Titel. Am letzten Spieltag wird Real Madrid auf den FC Malaga treffen. Sollte das Duell zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch auf Messers Schneide stehen, könnte das Spiel entscheidend sein.

Für Aufsehen sorgte nun Malagas Trainer Michel. Dieser spielte 14 Jahre für Real Madrid und ist mit deren Präsident Florentino Perez befreundet. Er kündigte öffentlich an, Real im Fall des Falles nicht im Weg stehen zu wollen. Sein Team ist im Mittelfeld nach oben wie unten gesichert.

"Ich bin mehr Real-Fan als es Valdano war", sagte Michel. Er spielte damit darauf an, dass jener Jorge Valdano einst Real Madrid am letzten Spieltag als Trainer von Teneriffa die Meisterschaft gekostet hatte. Er siegte im Bernabeu und verhalf Barcelona damit an die Tabellenspitze.

Anhänger des FC Barcelona wandten sich daraufhin per Social Media an Sheikh Al-Thani, Eigner des FC Malaga. Dieser goss zusätzliches Öl ins Feuer und twitterte: "Der menschliche Abfall aus Katalonien wird niemals den Titel in La Liga riechen dürfen."

"Ablehnung und Empörung"

Dieser Tweet sorgte in Katalonien für Empörung. Der Klub gab eine Mitteilung heraus, in der angekündigt wird, über das Geschehen Beschwerde einzulegen. "Ablehnung und Empörung", empfinde man in Barcelona bezüglich der Äußerungen von Michel und Al-Thani.

Im Namen des "Fair-Play, der Ethik und der Rechtmäßigkeit", wird der Klub nun Beschwerde einlegen. Das Sportgericht wird über den Fall entscheiden.

Der Vorfall zeigt deutlich, wie gespalten Spanien ist. In der laufenden Saison thematisierte der FC Barcelona durch verschiedene Personen immer wieder eine Bevorteilung Real Madrids im Wettbewerb. Liga-Präsident Javier Tebas ist bekennender Real-Fan und äußerte sich bereits mehrfach kritisch über Barcelona.

Letzte Auswüchse der Vorwürfe von katalanischer Seite nahmen Bezug auf die Sperre von Neymar, der für drei Spiele ausgeschlossen wurde, nachdem er den Schiedsrichter beklatscht hatte. Barcelona zog bis vor den internationalen Sportgerichtshof CAS.

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