Primera Division: "Zwei klare Elfmeter": Real hadert mit Remis

Remis im Gigantengipfel: Der FC Barcelona hat in einem von politischen Unruhen überschatteten 179. Clasico die Tabellenführung in der Primera Division erfolgreich verteidigt. Die Katalanen kamen im heimischen Camp Nou gegen den Erzrivalen Real Madrid trotz mäßiger Leistung zu einem 0:0. Die Madrilenen warten damit seit sieben Spielen auf einen Erfolg gegen Barca.
Remis im Gigantengipfel: Der FC Barcelona hat in einem von politischen Unruhen überschatteten 179. Clasico die Tabellenführung in der Primera Division erfolgreich verteidigt. Die Katalanen kamen im heimischen Camp Nou gegen den Erzrivalen Real Madrid trotz mäßiger Leistung zu einem 0:0. Die Madrilenen warten damit seit sieben Spielen auf einen Erfolg gegen Barca.

Remis im Gigantengipfel: Der FC Barcelona hat in einem von politischen Unruhen überschatteten 179. Clasico die Tabellenführung in der Primera Division erfolgreich verteidigt. Die Katalanen kamen im heimischen Camp Nou gegen den Erzrivalen Real Madrid trotz mäßiger Leistung zu einem 0:0. Die Madrilenen warten damit seit sieben Spielen auf einen Erfolg gegen Barca.

Die deutschen Nationalspieler wussten im Clasico durchaus zu überzeugen. Barca-Torhüter Marc-Andre ter Stegen zeigte einige starke Paraden, Toni Kroos glänzte als Ballmagnet bei Real mit den meisten gespielten Pässen. Das Duell der Erzrivalen stand im Schatten politischer Proteste in Katalonien. Die ursprünglich für den 26. Oktober angesetzte Partie war bereits damals wegen der Unruhen verschoben worden.

Clasico: Unabhängigkeitskämpfer mit erneuten Protesten

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Nun sorgten die Unabhängigkeitskämpfer beim Nachholspiel des zehnten Spieltags erneut für Unruhen und verliehen ihren Forderungen nach der Aushandlung eines Unabhängigkeitsreferendums für Katalonien mit neuerlichen Protesten Nachdruck. Auf Initiative der Unabhängigkeitsplattform Tsunami Democratic hatten sich bereits fünf Stunden vor dem Anpfiff tausende Separatisten versammelt und die Zufahrtswege zum Camp Nou versperrt.

Während und nach dem Spiel kam es vor dem Stadion zu massiven Ausschreitungen der Unabhängigkeitskämpfer, dabei wurden auch zahlreiche Feuer gelegt. Dabei gab es nach Polizeiangaben 21 Verletzte.

Die Mannschaften waren vor dem Spiel unter dem Schutz von zwei Helikoptern und zahlreichen der insgesamt rund 3000 Sicherheitskräfte zum Stadion eskortiert worden. Wegen der besonderen Lage hatten beide Teams zuvor nur 700 m von der Arena entfernt im selben Hotel eingecheckt.

Real Madrid nutzt Chancen nicht

Im Spitzenspiel der Primera Division erarbeiteten sich die Königlichen früh leichte Vorteile. Gerard Pique klärte einen Kopfball von Casemiro (17.) für den geschlagenen Ter Stegen auf der Linie, den nächsten Versuch des Brasilianers (26.) parierte die deutsche Nummer zwei dann selbst. Auf der Gegenseite wurden die Hausherren lediglich gefährlich, wenn Lionel Messi seine Zauberpässe auf Jordi Alba spielte.

Sergio Ramos, der mit seinem 43. Einsatz im Duell der Erzrivalen zum alleinigen Rekordspieler der Clasico-Geschichte aufstieg, verhinderte auf der Torlinie akrobatisch den 13. Saisontreffer von Messi (31.), Jordi Alba (41.) scheiterte kurz vor der Pause allein vor dem Tor kläglich.

Real Madrid fordert zwei Elfmeter - VAR bleibt stumm

Barca ließ allein in der ersten Halbzeit zwölf Torschüsse der Madrilenen zu - Negativrekord in der Ära von Ernesto Valverde. Ter Stegen hielt seinem Team jedoch die Null fest.

Barcelona hatte zudem Glück, dass der VAR nicht eingriff, als Raphael Varane zweimal im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Zunächst riss Ivan Rakitic den Franzosen bei einem Eckball zu Boden, um ihn am Kopfball zu hindern. Danach traf Clement Lenglet Varane in Höhe des Oberschenkels mit offener Sohle. Beide Elfmeter hätte man geben können. "Wir haben die beiden Szenen in der Halbzeit gesehen, das sind zwei klare Elfmeter. Aber wir können nichts daran ändern. Der Videoassistent ist dazu, um zu helfen. Das ist leider nicht passiert", sagte Real-Kapitän Ramos nach dem Abpfiff.

Die Katalanen kamen etwas verbessert aus der Kabine. Die Partie wurde ausgeglichener. Messi (60.) und Suarez (74.) sowie auf der Gegenseite Gareth Bale (68.) vergaben die besten Gelegenheiten, Bales vermeintlicher Siegtreffer (72.) wurde wegen einer Abseitsposition von Vorbereiter Ferland Mendy aberkannt.

Die Tabelle der Primera Division

Platz

Team

Sp.

Tore

Diff

Pkt.

1.

FC Barcelona

17

43:20

23

36

2.

Real Madrid

17

33:12

21

36

3.

FC Sevilla

17

21:17

4

31

4.

Getafe

17

26:16

10

30

5.

Atlético Madrid

17

18:10

8

29

6.

Real Sociedad

17

28:20

8

28

7.

Athletic Bilbao

17

19:12

7

27

8.

FC Valencia

17

27:24

3

27

9.

FC Granada

17

24:22

2

24

10.

CA Osasuna

17

22:20

2

23

11.

Levante

17

22:26

-4

23

12.

Betis Sevilla

17

24:29

-5

23

13.

FC Villarreal

17

30:25

5

22

14.

Deportivo Alavés

17

18:24

-6

19

15.

Real Valladolid

17

14:20

-6

19

16.

SD Eibar

17

15:28

-13

16

17.

Mallorca

17

18:30

-12

15

18.

Celta de Vigo

17

14:25

-11

14

19.

CD Leganés

17

12:28

-16

10

20.

Espanyol Barcelona

17

12:32

-20

10

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