Primera Division: Neymar-Wechsel: Barca leitet rechtliche Schritte ein

Der 222-Millionen-Rekordtransfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain hat ein Nachspiel. Der spanische Pokalsieger verlangt vom brasilianischen Superstar wegen Vertragsbruchs 8,5 Millionen Euro Schadenersatz zuzüglich zehn Prozent an Strafzinsen.

Der 222-Millionen-Rekordtransfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain hat ein Nachspiel. Der spanische Pokalsieger verlangt vom brasilianischen Superstar wegen Vertragsbruchs 8,5 Millionen Euro Schadenersatz zuzüglich zehn Prozent an Strafzinsen.

Das bestätigten die Katalanen am Dienstag. Eine Klage wurde beim spanischen und französischen Verband sowie beim Weltverband FIFA eingereicht.

Neymar hatte diese Summe als Teilzahlung für die Verlängerung seines Kontraktes um fünf Jahre bis Juni 2021 erhalten. Der 25-Jährige war im Sommer dennoch nach Paris gewechselt und hatte dort einen Vertrag bis 2022 unterzeichnet. "In seiner Klage verlangt der Verein den bereits gezahlten Betrag für die Verlängerung seines Vertrages wegen Vertragsverletzung in Höhe von 8,5 Millionen Euro und weitere zehn Prozent", hieß es in einer Barca-Erklärung. Sollte Neymar nicht für die Zahlung aufkommen, müsse sein neuer Klub die Summe übernehmen, forderte Barcelona.

Neymar seinerseits hatte nach seinem spektakulären Heimdebüt für Paris am Sonntag gegen den FC Toulouse (6:2) die Führung seines Ex-Klubs scharf kritisiert. Barca habe Besseres verdient, und die ganze Welt wisse es. Die derzeit handelnden Direktoren seien nicht geeignet, die richtige Richtung vorzugeben, so Neymar, der zwei Treffer gegen Toulouse erzielt und zwei weitere vorbereitet hatte.

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