Prinzessin Diana hatte Angst, dass niemand sie mehr haben wollte

<em>Diana, die Prinzessin von Wales, 1996 in Sydney. (Getty Images)</em>
Diana, die Prinzessin von Wales, 1996 in Sydney. (Getty Images)

Laut einer neuen Dokumentation befürchtete Prinzessin Diana, nach ihrer Scheidung von Prinz Charles würde niemand mit ihr ausgehen, weil sie dachte, sie hätte zu viel “emotionalen Ballast”.

Jennie Bond, ehemalige royale Korrespondentin der BBC, verriet, dass sich Diana Sorgen um ihr Liebesleben nach ihrer Scheidung machte. Laut Bond hätte Diana die Scheidung nicht gewollt.

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Bond sagte in der Dokumentation Diana in her Own Words des britischen Senders Channel 5: “Ich sagte zu ihr: ‚Diana, bei dir werden die Männer Schlange stehen‘. Und sie sagte: ‘Das werden sie ich nicht. Das werden sie nicht. Wer würde mich nehmen mit all dem emotionalen Ballast, den ich habe?’”

Nach dem Ende ihrer Beziehung mit Prinz Charles traf sich Diana mit anderen Männern und war von 1995 bis 1997 mit Dr. Hasnat Khan zusammen. Danach kam sie mit Dodi Fayed zusammen. Beide starben im August 1997 bei einem Autounfall in Paris.

<em>Diana, Prinzessin von Wales, trägt am Tag, an dem die Scheidung besiegelt war, ihre Ringe. (PA Images)</em>
Diana, Prinzessin von Wales, trägt am Tag, an dem die Scheidung besiegelt war, ihre Ringe. (PA Images)

Die ehemalige Korrespondentin und Diana freundeten sich trotz ihres Jobs bei der BBC an. Aber vieles, was Diana Bond erzählte, wollte sie, wie sie ihr später sagte, vertraulich halten.

In der Dokumentation, die am Samstagabend ausgestrahlt werden wird, verrät Bond auch, dass sich Diana nicht von Prinz Charles scheiden lassen wollte und dachte, sie könnten an ihrer Ehe arbeiten.

Diana fand, sie und Charles waren ein gutes Team

Diana und Charles trennten sich 1992. Die Scheidung erfolgte jedoch erst 1996, nachdem die Queen sie dazu aufgefordert hatte. Bond sagte: “Diana war ziemlich verunsichert, was die Scheidung betraf. Sie wollte die Scheidung nicht. Sie sagte mir: ‘Das ist nichts, was ich will’.”

Demnach wollte Diana wirklich, dass es funktioniert: “Ich glaube, sie dachte irgendwie, sie könnten getrennt, aber als Partner und Eltern für die beiden Jungen weiterleben.” Auch gegenüber dem New Yorker hatte Diana 1997 gesagt, sie habe geglaubt, sie und Charles seien ein gutes Team – sie schüttele Hände und er halte Reden.

<em>Diana wollte trotz der Trennung mit Charles arbeiten. (PA Images)</em>
Diana wollte trotz der Trennung mit Charles arbeiten. (PA Images)

Bond erzählt weiter, dass der Tag der Scheidung schwer für Diana gewesen sei und sie schwer verletzt gewesen sei. “Sie sagte mir, dass es ein extrem schwieriger Tag für sie gewesen sei. Sie sei nach Hause gegangen und in Tränen ausgebrochen.”

Die Dokumentation untersucht, wie Dianas wachsende Distanz von der Königsfamilie den Konflikt mit anderen Familienmitgliedern verstärkte. Für das Wohl ihrer Söhne, Prinz William und Prinz Harry, soll sie versucht haben, den Kontakt zu halten.

Was die Queen besonders verärgerte

Der Tropfen, der das Fass für die Queen zum Überlaufen gebracht habe, war angeblich ihr Panorama-Interview mit Martin Mashir im Jahr 1996. Darin sagte sie, sie sei in ihrem neuen Leben nicht von der Königsfamilie unterstützt worden. Im selben Interview sprach sie aber auch über ihre Hoffnungen für die Zukunft und sagte: “Ich sitze hier mit Hoffnung, weil es eine Zukunft gibt - eine Zukunft für mich, für meinen Ehemann und für die Monarchie.”

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Patrick Jephson, Dianas ehemaliger Privatsekretär, sagte, das Interview sei “schmerzhaft” gewesen und er meinte, es habe “kein Zurück” gegeben. Der Macher der Dokumentation, Channel 5, erklärte: “Wir sehen, wie sich Diana von der Königsfamilie loslöst, um eine neue Rolle und eine neue Stimme zu finden.”

“Sie war fest entschlossen, dass ihre Worte die Welt verändern könnten. Von AIDS-Patienten, bis hin zu den Opfern von Landminen – sie gab den Schwachen eine Stimme.”

Rebecca Taylor

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