Corona-Proteste: Corona-Demos in Berlin - 50 Festnahmen, 18 verletzte Beamte

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Bei den Corona-Demos am Sonntag in Berlin hat die Polizei 50 Menschen festgenommen, 18 Einsatzkräfte wurden bei Auseinandersetzungen verletzt. Zudem wurden 64 Strafermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Versammlungsesetz, Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen versuchter Gefangenenbefreiung. Rund 2000 Menschen hatten am Alexanderplatz gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Weitere Menschen hatten sich auf der Karl-Marx-Allee versammelt. Die Polizei war mit 650 Beamten im Einsatz.

Polizisten hindern Teilnehmer an der Demonstration gegen die Corona-Auflagen am Alexanderplatz am Weiterziehen. Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++<span class="copyright">Paul Zinken / dpa</span>
Polizisten hindern Teilnehmer an der Demonstration gegen die Corona-Auflagen am Alexanderplatz am Weiterziehen. Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++Paul Zinken / dpa

Gegen 11 Uhr hatten sich, so die Polizei am Montag in ihrer Bilanz, mehrere hundert Personen im Bereich des Alexanderplatzes versammelt. Bereits vor dem Beginn um 12 Uhr hätte die deutliche Mehrheit der Teilnehmer keine Masken getragen oder Mindestabstände eingehalten. Ein Mann habe zudem über Lautsprecher darauf hingewiesen, dass das Tragen einer Maske bei Vorlegen eines Attests nicht nötig sei und Muster für Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Einsatzkräfte verteilt.

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Auf dem Alexanderplatz und auf der Karl-Marx-Allee riefen Demonstranten unter anderem „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Freiheit raubt“ und „Wir sind das Volk“. Sie trugen teils rosafarbene Luftballons in Herzform und Protestransparente. Andere waren mit Trommeln und Trillerpfeifen unterwegs. Ein dpa-Reporter berichtete, unter den Demonstrierenden seien auch Familien mi...

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