Puma erwartet Strafe gegen Aubameyang

Der Masken-Jubel des BVB-Stürmers im Derby auf Schalke hat wie erwartet eine Geldstrafe nach sich gezogen.

Der deutsche Sportartikel-Hersteller Puma erwartet vom Bundesligisten Borussia Dortmund eine Strafe gegen "Maskenmann" Pierre-Emerick Aubameyang. "Wir sind davon überzeugt, dass der BVB die richtigen Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen wird", teilte der Konzern aus Herzogenaurach am Sonntag auf SID-Anfrage mit. 

Der BVB-Torjäger hatte sein Tor im 172. Revierderby bei Schalke 04 (1:1) am Samstag zur Verärgerung des Vereins mit einer Maske aus einem Werbespot seines persönlichen Sponsors Nike gefeiert. Der Sportartikel-Gigant aus den USA ist ein Konkurrent des BVB-Ausrüsters Puma. 

Für dieses sogenannte Ambush-Marketing, das Aubameyang mit einem roten Nike-Logo im Haar schon Anfang März gegen Bayer Leverkusen (6:2) betrieben hatte, zeigte Puma keinerlei Verständnis. "Wir wundern uns darüber, dass unser Wettbewerber Spieler derartigen Situationen aussetzt", sagte eine Sprecherin dem SID.

Der BVB hat bereits Konsequenzen für Aubameyang angekündigt. "Darüber müssen wir noch mal reden. Das wird dann etwas schwieriger für ihn", hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gesagt.

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