Olympia: "Keinen Bock auf die Scheiße!" Quali-Aus für deutschen Europameister

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Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko aus Leverkusen ist bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio sang- und klanglos in der Qualifikation ausgeschieden - und verschaffte seinem Frust mit deutlichen Worten Luft.

“Ich hab’ keinen Bock mehr auf die Scheiße”, grantelte der 29-Jährige, als er sich nach seinem Aus daran machte, seine Sachen zu packen.

Der 29-Jährige kam am Freitagmorgen im Olympiastadion nicht über 2,21 m hinaus und blieb deutlich unter den für das Finale am Sonntag geforderten 2,30 m. Auch zu den zwölf Besten, die unabhängig von der Höhe die Entscheidung erreichen, gehörte er nicht.

Hochsprung-Europameister Przybylko kämpft mit Formschwäche

Am ZDF-Mikrofon hatte sich Przybylko schon wieder beruhigt und analysierte sein Ausscheiden ganz nüchtern.

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“Im Olympia-Finale zu stehen, war auf jeden Fall mein Ziel”, stellte der Deutsche klar, aber er müsse erst einmal wieder “Routine reinkriegen, ich habe gemerkt, es ist schwierig. Der Anlauf hat gar nicht gepasst. Der Fuß hat gehalten, ich war fit, aber ich muss wieder ein bisschen mehr Wettkämpfe reinbekommen. Dann wird das glaube ich wieder besser.”

Przybylko hat seit längerem mit Formschwäche zu kämpfen, drei Jahre nach seinem EM-Gold von Berlin war er in diesem Jahr nicht über 2,23 m hinausgekommen. Auch bei der WM 2019 in Doha hatte der 2,35-m-Springer das Finale verpasst.

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