Queen wegen Geschenk von Barack Obama „zu Tränen gerührt”

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben Königin Elizabeth einst mit einem besonderen Geschenk zu Tränen gerührt, wie nun eine ehemalige Angestellte enthüllt hat.

<em>Königin Elizabeth II und US-Präsident Barack Obama beim gemeinsamen Toast bei einem Staatsbankett im Buckingham Palace im Jahr 2011. Foto: Getty Images.</em>
Königin Elizabeth II und US-Präsident Barack Obama beim gemeinsamen Toast bei einem Staatsbankett im Buckingham Palace im Jahr 2011. Foto: Getty Images.

Laut Capricia Penavic Marshall, der damaligen Protokollchefin für die Vereinigten Staaten, war die 94-jährige britische Monarchin überwältigt, als man ihr eine ledergebundene Sammlung von Erinnerungen an ihren verstorbenen Vater, König George VI, überreichte. Die bewegende Sammlung umfasste Einladungen und Notizen, die von King Georges letztem Amerikabesuch 1939 stammten. Die Obamas schenkten ihr diese Sammlung 2011 bei einem Essen.

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Kleine Träne im Augenwinkel

“Wir wollten sicherstellen, dass wir weiterhin unsere besondere Beziehung zu Großbritannien, und insbesondere zu Ihrer Majestät pflegen”, so Capricia gegenüber der Zeitschrift People. “Präsident Obama und seine Frau hatten sie unglaublich gerne. Wir fanden heraus, dass Königin Elizabeth eine sehr enge Beziehung zu ihrem Vater hatte, und dass sie wirklich alles sammelt, was sie über ihn finden kann...

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“Als sie in den Seiten blätterte, habe ich sie angesehen und gehofft: ‘Oh Gott, ich hoffe es gefällt ihr.’” Was es offensichtlich tat: “Ich will nur sagen, dass ich eine kleine Träne in ihrem Auge sah, nachdem sie es durchgeblättert hatte. Sie sah den Präsidenten an und sagte: ‘Vielen vielen Dank dafür’.”

<em>Die Queen – damals noch Prinzessin Elizabeth – mit ihrem geliebten Vater König George VI im Jahr 1946. Foto: Getty Images.</em>
Die Queen – damals noch Prinzessin Elizabeth – mit ihrem geliebten Vater König George VI im Jahr 1946. Foto: Getty Images.

Präsident Obama und seine Frau schenkten der Königin außerdem eine grüne Blumenbrosche. Diese war aus 14-karätigem Gelbgold und mit Diamanten und Moosachaten besetzt. Das Paar soll sie angeblich selbst beim Juwelier Tiny Jewel Box in Washington D.C. ausgesucht haben.

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“Ich wage zu behaupten, dass sie stolz darauf war, ein Geschenk des Präsidentenpaares zu tragen und damit die Einheit zwischen den beiden Ländern zu zeigen”, sagte Capricia.

Die Queen trug die Blumenbrosche – sie wird auch “Amerikanische Staatsbesuchs-Brosche” genannt – zu einer Veranstaltung am selben Morgen im Jahr 2018, an dem der derzeitige Präsident Donald Trump in Großbritannien landete. Viele interpretierten dies als einen Seitenhieb auf Trump.

<em>Ihre Majestät mit der Blumenbrosche, die ihr die Obamas 2011 schenkten. Foto: Getty Images</em>
Ihre Majestät mit der Blumenbrosche, die ihr die Obamas 2011 schenkten. Foto: Getty Images

Hände weg von der Tasche!

Capricia erinnerte sich außerdem an eine Warnung, die sie von den Angestellten der Queen erhielt, als sie Ihrer Majestät beim Besuch der Obamas im Buckingham Palast vor neun Jahren mit ihrer Handtasche helfen wollte. Sie erzählte: “Als Ihre Majestät nach draußen ging, machte ich gegenüber meinem Ansprechpartner eine Bemerkung. Ich sagte: Oh zum Glück hat Ihre Majestät ihre Tasche. Und ich bewegte nur leicht meinen linken Fuß. Er drückte mich mit beiden Händen gegen die Wand und sagte: ‘Fassen Sie bloß nicht die Tasche an.’ Und ich sagte: ‘Oh Gott, es tut mir leid.’”

“Er sagte: ‘Wir fassen niemals ihre Tasche an’. Und ich sagte: ‘Okay, ich bitte um Verzeihung. Ich würde das niemals tun. Aber wissen wir, was in der Tasche ist?’ Und er sagte: ‘Wir wissen nicht, was in der Tasche ist. Aber wir fassen niemals die Tasche an.’”

Gillian Wolski

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