Darum rät Matthäus dem DFB von Flick ab

SPORT1
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Lothar Matthäus schaltet sich in die Debatte um die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw ein. Der Ex-Nationalspieler rät von Hansi Flick ab.

Soccer Football - Bundesliga - RB Leipzig v Bayern Munich - Red Bull Arena, Leipzig, Germany - September 14, 2019  Lothar Matthaus performs media duties pitchside before the match    REUTERS/Fabrizio Bensch  DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video
Lothar Matthäus rät dem DFB vor einer Verpflichtung Flicks ab (Bild: Reuters)

Hansi Flick gilt als Nachfolge-Kandidat für Joachim Löw als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Lothar Matthäus rät dem DFB jedoch ab, dem FC Bayern den Trainer auszuspannen.

"Ich würde sagen, es macht wenig Sinn für den DFB, Hansi Flick zu verpflichten, weil ich es mir als DFB nicht mit dem FC Bayern verderben will. Denn der DFB ist schon ein wenig abhängig vom FC Bayern", sagte der ehemalige Nationalspieler am Mittwochabend bei Sky.

Der deutsche Rekordmeister bildet in der Regel die größte Fraktion an Akteuren in der deutschen Auswahl. In den vergangenen Jahren hatte es ohnehin zwischen dem DFB und den Verantwortlichen des FC Bayern, insbesondere Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, immer wieder Konflikte gegeben.

Soccer Football - Champions League - Round of 16 First Leg - Lazio v Bayern Munich - Stadio Olimpico, Rome, Italy - February 23, 2021 Bayern Munich coach Hansi Flick reacts REUTERS/Alberto Lingria
Wird Hansi Flick neuer deutscher Nationaltrainer? (Bild: Reuters)

Matthäus ergänzte: "Karl-Heinz Rummenigge hat zu Flick ja klar Stellung bezogen. Auch wenn das eine oder andere nach außen gedrungen ist, dass Hansi Flick sich beim FC Bayern nicht hundertprozentig wohl fühlt mit gewissen Transfers oder sonst irgendetwas, bin ich überzeugt, dass er in der nächsten Saison Trainer beim FC Bayern bleibt. Denn man möchte nicht eine Rivalität reinbringen zwischen dem DFB und dem FC Bayern."

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Hingegen würde der 59-Jährige, der eigene Ambitionen erneut verneinte, Ralf Rangnick als Bundestrainer begrüßen. Diese Lösung wäre "gut für den deutschen Fußball. Jeder profitiert davon", unterstrich Matthäus.

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