Rückschlag für Haller im Kampf gegen den Krebs

Es sind nicht die Worte, die sich die Fans erhofft hatten.

In einem Statement via Instagram verkündete der an Hodenkrebs erkrankte Sébastien Haller, dass er sich nach der Chemotherapie einer Operation unterziehen müsse.

„Wie von Anfang an erwartet, wurden nach der Chemotherapie verschiedene Möglichkeiten in Betracht gezogen“, leitete er seinen Post ein und fuhr fort: „Ich möchte euch mitteilen, dass der Kampf für mich noch nicht vorbei ist.“ Dieser Kampf beinhaltet nun eine Operation, „um diesem Tumor, der mich vom Spielfeld fernhält, endgültig ein Ende zu setzen“.

Damit bestätigt er die traurige Vermutung von Sebastian Kehl. Der BVB-Sportdirektor konnte auf der Pressekonferenz vor dem letzten Bundesligaspiel vor der WM-Pause gegen Borussia Mönchengladbach keinen Zeitplan für ein Comeback des Stürmers nennen. „Leider gibt es aktuell keinen konkreten Plan, weil noch Untersuchungen ausstehen.“ Allerdings hoffe man, „dass all diese Untersuchungen am Ende zu einem positiven Ergebnis führen, damit der Junge dann sehr schnell wieder zurückkommen kann“.

Diesen kleinen Funken Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ins BVB-Training hatte der 28-Jährige nun mit seinem Post selbst gelöscht.

Eine Operation bei Haller stand bereits vorher im Raum

Sein Verein hat bereits mit einem aufmunternden Post bei Twitter reagiert. Auf Hallers Statement, dass er auch bei Twitter veröffentlichte, antwortete Borussia Dortmund: „Wir wünschen Dir weiterhin viel Kraft, Seb! Bleib stark!“

Dennoch will Haller allen Fans für „eure unterstützenden Nachrichten und die Kraft danken, die ihr mir in dieser schwierigen Zeit gebt“. Daher freue er sich auf ein baldiges Wiedersehen.

Die Diagnose Hodenkrebs bekam der im Sommer von Ajax Amsterdam nach Dortmund gewechselte Stürmer im Vorbereitungstrainingslager des BVB in Bad Ragaz.

Bereits Mitte Oktober hatte Haller davon gesprochen „einen Zeitplan im Kopf“ zu haben. Doch auch damals war eine Operation wohl schon ein Thema. Denn damals wies er schon darauf hin, dass dieser Zeitplan auch davon abhänge, ob er sich einer Operation unterziehen müsse oder nicht.

Diese Befürchtung ist nun bittere Wahrheit geworden.

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