Rücktritt mit Hintertür: Ezequiel Lavezzi hört auf - Rosario will dennoch einen Anlauf unternehmen

Ezequiel Lavezzi will eigentlich Schluss machen.Trotzdem lockt ihn ein Klub aus der Heimat.
Ezequiel Lavezzi will eigentlich Schluss machen.Trotzdem lockt ihn ein Klub aus der Heimat.

Der ehemalige argentinische Nationalspieler Ezequiel Lavezzi hat sein Karriereende angekündigt. Am Sonntag will er beim Saisonabschluss zum letzten Mal für seinen Klub China Hebei Fortuna in der Chinese Super League auflaufen. Ende des Jahres läuft der Vertrag des Stürmers aus und er will diesen weder verlängern, noch strebt er einen Wechsel an.

Gemäß gianlucadimarzio.com erklärte Lavezzi: "Ich will die Zeit mit meinen Kindern und meiner Familie genießen. (…) Ich gehe zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich noch nützlich fühle. Danke an alle für eure Zuneigung."

Ezequiel Lavezzi stürmte für Genoa, Napoli und PSG

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Allerdings ließ der 34-Jährige sich noch eine kleine Hintertür offen, indem er davon sprach, sein Entschluss sei zu "nahezu 100 Prozent sicher". Eine Fortsetzung der Laufbahn scheint also doch möglich und Interesse an dem Angreifer, der 51-mal für die Albiceleste auflief, gibt es aus der Heimat.

Ricardi Carloni, Vizepräsident von Rosario Central, verkündete bei La Oral Deportiva: "Wir sind im Austausch mit seinem Berater und werden ihm dennoch ein Angebot machen."

Lavezzi spielte in seiner Heimat für Estudiantes de la Plata und San Lorenzo. 2004 wechselte er nach Europa und ging hier für den FC Genua, Napoli und Paris Saint-Germain auf Torejagd. 2016 folgte der Wechsel nach China.

China Hebei Fortuna verliert damit auch seinen zweiten südamerikanischen Star: In der vergangenen Woche hatte Lavezzis Landsmann Javier Mascherano verkündet, dass er nach dieser Saison zu Estudiantes wechselt.

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