Rüdiger kämpft "für immer" gegen Rassismus - auch im Champions-League-Finale

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Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger sieht sich auch im Champions-League-Finale als Kämpfer gegen Hass und Rassismus.

Rüdiger kämpft
Fußballer Antonio Rüdiger engagiert sich gegen Rassismus. (Bild: Sport1)

Er werde diesen Kampf "für immer fortführen", schrieb der Profi des FC Chelsea in einem sehr emotionalen Beitrag für die Players' Tribune, "weil ich weiß, dass es Leute da draußen gibt, die sich kümmern und mich wirklich hören".

Für diese Menschen spiele er das Finale am Samstag (21.00 Uhr/Sky und DAZN) gegen Manchester City, denn "ihr seid diejenigen, die mit mir gelitten und geweint haben", schrieb der 28-Jährige weiter: "Und wenn ich, so Gott will, den Pokal gewinne, gewinnt ihr den Pokal zusammen mit dem Jungen aus Neukölln."

"Ich bin hier geboren, aber für manche Deutsche werde ich nie deutsch sein"

Rüdiger erzählt in seinem Beitrag sehr offen von dem Rassismus, der ihm als Kind und Heranwachsender in Berlin, aber auch noch als Fußballprofi in Deutschland, Italien und England entgegenschlug und -schlägt. Zahllose Male sei er mit dem N-Wort beleidigt worden, sagt er. Von Kampagnen oder Tweets in den Sozialen Medien als Gegenmittel hält er nichts.

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Schon als Kind habe er gespürt: "Ich bin hier geboren, aber für manche Deutsche werde ich nie deutsch sein." Der ewige Kampf gegen Rassismus habe ihn auch als Fußballer geprägt, ebenso die Vorurteile gegenüber dem Jungen aus dem vermeintlichen Problembezirk Neukölln.

Den Menschen, die sich bei ihm und anderen für ihre Anfeindungen entschuldigen, ruft er zu: "Macht euch schlau! Lest ein Buch über Schwarze Geschichte und öffnet eure Gedanken wirklich für die Erfahrungen anderer Leute. Das hilft viel mehr als ein Tweet."

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