Radsport: Astana nur mit acht Fahrern zum Giro

Das kasachische Radsport-Team Astana wird den Platz seines vor einer Woche tödlich verunglückten Kapitäns Michele Scarponi beim 100. Giro d'Italia (5. bis 28. Mai) nicht nachbesetzen. Wie der Rennstall am Sonntag bekanntgab, wird er bei der Italien-Rundfahrt nur mit acht Fahrern an den Start gehen.

Das kasachische Radsport-Team Astana wird den Platz seines vor einer Woche tödlich verunglückten Kapitäns Michele Scarponi beim 100. Giro d'Italia (5. bis 28. Mai) nicht nachbesetzen. Wie der Rennstall am Sonntag bekanntgab, wird er bei der Italien-Rundfahrt nur mit acht Fahrern an den Start gehen.

"Michele wird an jedem Tag des Giro bei uns sein. Wir fahren, um ihm die Ehre zu erweisen, kämpfen und lachen, wie er es uns beigebracht hat", sagte Teamchef Alexander Winokurow.

"Ich denke, dies ist die richtige Entscheidung, und ich bin sicher, dass die Organisatoren und die Radsportgemeinde dies akzeptieren und verstehen werden."

Scarponi verunglückte bei Trainingsfahrt

Scarponi war nach der Verletzung des eigentlichen Klassementfahrers Fabio Aru als Kapitän für den Jubiläums-Giro vorgesehen gewesen. Am 22. April verunglückte der 37-Jährige bei einer Trainingsfahrt in seiner Heimatstadt Filottrano in den Hügeln vor der Adria-Küste.

Scarponi prallte frontal mit einem Lkw zusammen und starb noch vor der Ankunft im Krankenhaus.

Das Astana-Aufgebot im Überblick: Pello Bilbao, Schandos Bischigitow, Dario Cataldo, Jesper Hansen, Tanel Kangert, Luis Leon Sanchez, Paolo Tiralongo und Andrej Zeits.

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