Radsport: Bahnrad-EM: Welte holt erste Goldmedaille

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Miriam Welte (Kaiserslautern) hat dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-EM in Berlin im 500-m-Zeitfahren die erste Goldmedaille beschert. Die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2012 siegte in einer Fahrzeit von 33,321 Sekunden vor Pauline Grabosch (Erfurt/33,559) sowie der russischen Titelverteidigerin Daria Schmelewa (33,757).

Radsport: Bahnrad-EM: Welte holt erste Goldmedaille

Miriam Welte (Kaiserslautern) hat dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-EM in Berlin im 500-m-Zeitfahren die erste Goldmedaille beschert. Die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2012 siegte in einer Fahrzeit von 33,321 Sekunden vor Pauline Grabosch (Erfurt/33,559) sowie der russischen Titelverteidigerin Daria Schmelewa (33,757).

Miriam Welte (Kaiserslautern) hat dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-EM in Berlin im 500-m-Zeitfahren die erste Goldmedaille beschert. Die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2012 siegte in einer Fahrzeit von 33,321 Sekunden vor Pauline Grabosch (Erfurt/33,559) sowie der russischen Titelverteidigerin Daria Schmelewa (33,757).

"Ich habe bisher nur bei der U23 den EM-Titel geholt. Deswegen freue mich unglaublich", sagte Welte, die nach der Entscheidung vor Freude in die Luft sprang. Im Teamsprint hatte sich die 30-Jährige am Donnerstag mit Kristina Vogel noch mit Silber begnügen müssen.

Für Welte sowie die erst 19-jährige Grabosch war es jeweils das zweite Edelmetall binnen 24 Stunden. "Ich sehe das Ergebnis als Doppelsieg und freue mich deshalb umso mehr auch für Miriam", sagte Grabosch. Damit hat der BDR das vorab ausgegebene Ziel von "vier bis sieben Medaillen" (Sportdirektor Patrick Moster) bereits zur Halbzeit der Titelkämpfe erreicht.

Levy: "Das sind zwei Welten"

Lokalmatador Maximilian Levy verpasste im Sprint den Einzug ins Halbfinale. Der dreimalige Teamsprint-Weltmeister verlor im Viertelfinale gegen den Franzosen Sebastien Vigier in zwei Läufen.

"Ich fahre gegen jemanden, der zweieinhalb Zehntelsekunden schneller ist. Das ist nicht eine Welt, das sind zwei Welten", sagte Levy. Eric Engler (Cottbus) schied bereits in der Runde der besten 16 gegen den Polen Kamil Kuczynski aus.

Im Omnium landete Lucas Liss (Unna), Europameister von 2012, nach Nackenproblemen in der Vorbereitung abgeschlagen auf Rang 18. Neuer Titelträger ist der Spanier Alberto Torres Barcelo. Die EM auf dem neu verlegten Holz-Oval an der Landsberger Allee endet am Sonntag.

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