Radsport: Eisel bei Horror-Sturz verletzt: "Bin froh, dass ich überlebt habe"

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Bernhard Eisel wird bei der diesjährigen Tour de France nicht am Start stehen. Er wolle in seinem Alter nicht mehr drei Wochen "für nichts" leiden, erklärte der 38-Jährige Rad-Routinier in der "Kleine Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Statt einem 13. Einsatz bei der wichtigsten Rundfahrt der Welt will der Steirer nun bei der Geburt seines dritten Kindes dabei sein.

Tour de France: Bernhard Eisel verzichtet auf Start bei TdF

Bernhard Eisel wird bei der diesjährigen Tour de France nicht am Start stehen. Er wolle in seinem Alter nicht mehr drei Wochen "für nichts" leiden, erklärte der 38-Jährige Rad-Routinier in der "Kleine Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Statt einem 13. Einsatz bei der wichtigsten Rundfahrt der Welt will der Steirer nun bei der Geburt seines dritten Kindes dabei sein.

Radprofi Bernhard Eisel wird wegen Sturzverletzungen wohl mehrere Wochen ausfallen. Der Steirer hatte sich am Sonntag im Etappenrennen Tirreno-Adriatico erhebliche Blessuren im Gesicht zugezogen, die im Krankenhaus von Ancona genäht werden mussten. Sein rechtes Handgelenk wurde am Montag weiteren Untersuchungen unterzogen, Brüche sind zu befürchten.

Eisel war mit Nähten an Nase, Lippe und im restlichen Gesicht schwer gezeichnet. Der 37-Jährige zeigte sich aber auch erleichtert, bei der Kollision mit einem Teamfahrzeug und dem anschließenden Aufprall nicht schlimmer verletzt worden zu sein.

"Es geht mir nicht gut im Moment. Es war ein massiver Sturz. Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist. Es schaut im Moment nicht so gut aus, mein Gesicht hat schon bessere Tage gesehen. Um ehrlich zu sein, bin ich sehr froh, dass ich das überlebt habe", meinte Eisel in einer von seinem Team Dimension Data am Montag verbreiteten Audio-Botschaft.

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Eisel fühlt sich nach Kollision mit Teamfahrzeug schon besser

Der Routinier nahm die Schuld an dem Unfall auf sich, dem Autolenker sei nichts vorzuwerfen, betonte der Wahlkärntner. Am Tag danach fühle er sich immerhin schon ein wenig besser. "Ich hoffe, es geht so weiter und dass ich schon bald wieder auf dem Rad sitze und Rennen fahre." Ob sich das in der restlichen Klassikersaison noch ausgehen wird, ist allerdings offen.

Mit Mark Cavendish hatte das südafrikanische Team auch schon in der ersten Tirreno-Etappe einen Ausfall zu beklagen gehabt. Der Sprinter erlitt bei seinem zweiten schweren Sturz der Saison einen Rippenbruch.

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