Radsport: Fleche Wallonne: Valverde gewinnt zum fünften Mal

Alejandro Valverde hat seine Erfolgsserie beim Fleche Wallonne auf beeindruckende Weise ausgebaut. Der Movistar-Fahrer, der am kommenden Dienstag 37 Jahre alt wird, entschied am Mittwoch die 81. Ausgabe des Ardennen-Klassikers zum vierten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt für sich.

Alejandro Valverde hat seine Erfolgsserie beim Fleche Wallonne auf beeindruckende Weise ausgebaut. Der Movistar-Fahrer, der am kommenden Dienstag 37 Jahre alt wird, entschied am Mittwoch die 81. Ausgabe des Ardennen-Klassikers zum vierten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt für sich.

"Ich liebe die Ardennen-Klassiker, ich fühle mich hier irgendwie zuhause", sagte Valverde und führte aus: "Ich bin in großartiger Verfassung, das Team hat wieder einmal perfekt für mich gearbeitet." Der frühere Dopingsünder hatte in diesem Frühjahr bereits die Baskenland- und die Katalonien-Rundfahrt sowie die Ruta del Sol gewonnen.

Valverde distanzierte am Zielanstieg, der berüchtigten Mauer von Huy, seine Konkurrenten um den zweitplatzierten Iren Daniel Martin (Quick-Step Floors) mit einem unnachahmlichen Antritt um mehrere Radlängen und entschied die 204,5 km lange Berg- und Talfahrt nach 5:15:37 Stunden für sich. Lokalmatador Dylan Teuns (BMC) wurde Dritter.

Deutsche ohne Chance

Deutsche Radprofis spielten in der entscheidenden Rennphase keine Rolle, Bester war der Rostocker Paul Martens (LottoNL-Jumbo) auf Rang 38 (+0:50 Minuten). Rolf Gölz (Schussenried) hatte sich 1988 als bislang einziger Deutscher in die Siegerliste eingetragen.

Beim Wallonischen Pfeil fehlte der belgische Klassiker-Spezialist Philippe Gilbert wegen des Nierenrisses, den er sich bei seinem Sieg beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag zugezogen hatte. Am Sonntag endet die Ardennen-Woche mit dem Radsport-Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich.

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