Radsport: Valverde gewinnt Schlussetappe und holt Gesamtsieg

Alejandro Valverde hat mit seinem dritten Etappenerfolg zum zweiten Mal in seiner Laufbahn den Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt errungen. Der 36 Jahre alte Spanier vom Team Movistar brachte am Sonntag auf dem siebten und letzten Teilstück nach Barcelona nicht nur seinen Vorsprung auf Landsmann Alberto Contador (Trek-Segafredo) sicher ins Ziel, er gewann den 138,7 km langen Abschnitt auch im Spurt einer größeren Gruppe.

Alejandro Valverde hat mit seinem dritten Etappenerfolg zum zweiten Mal in seiner Laufbahn den Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt errungen. Der 36 Jahre alte Spanier vom Team Movistar brachte am Sonntag auf dem siebten und letzten Teilstück nach Barcelona nicht nur seinen Vorsprung auf Landsmann Alberto Contador (Trek-Segafredo) sicher ins Ziel, er gewann den 138,7 km langen Abschnitt auch im Spurt einer größeren Gruppe.

Die Entscheidung im Klassement hatte Valverde am Samstag auf dem sechsten Abschnitt herbeigeführt, als er den dreimaligen Tour-de-France-Champion Chris Froome (Großbritannien/Sky) abhängte. Froome, der nach einem Trainingslager in Südafrika sein erstes Rennen der Saison in Europa bestritt, hatte eine Attacke verschlafen und war damit aller Chancen beraubt.

"Wir haben es geschafft, die Sky-Fahrer zu überraschen", sagte Valverde. Sky-Sportdirektor Nicolas Portal suchte keine Ausreden: "Wir haben einen großen Fehler gemacht. Aber es ist besser, es passiert hier, als in wichtigeren Rennen der Saison." Am Sonntag versuchte Froome noch, sich zumindest einen Tageserfolg zu sichern, sein Angriff auf den letzten Kilometern war aber erfolglos.

Die deutschen Profis blieben weitgehend Randerscheinungen. Neben einem fünften Platz von Andre Greipel (Rostock/Lotto-Soudal) auf der ersten Etappe, war Rang acht für den jungen Lennard Kämna (Wedel/Sunweb) auf dem sechsten Teilstück das beste Ergebnis. Greipel, der sich in Katalonien auf die Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix vorbereitete, stieg vor dem Schlussabschnitt aus. Kämna verkaufte sich als 18. der letzten Etappe noch einmal achtbar.

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