Rafinha: Ohne Kovac wären vielleicht sieben Stars noch beim FCB

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Acht Jahre lang war Rafinha eine Institution beim FC Bayern, wenn auch nicht an vorderster Front. Mit dem Klub wurde er unter anderem siebenmal Meister, viermal Pokalsieger und gewann 2013 das historische Triple.

Im Sommer 2019 verließ der heute 34-Jährige den Rekordmeister in Richtung Brasilien. Dass dieser Abschied zustande kam, lag auch an dem Verhältnis zu einer bestimmten Person.


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Rafinha: "Wenn der Umgang anders gewesen wäre..."

War der Brasilianer unter Trainern wie Pep Guardiola oder Jupp Heynckes stets als Edeljoker gefragt, geriet Rafinha unter Niko Kovac immer mehr aufs Abstellgleis. 

"Es war eine schwierige Phase unter Niko Kovac", bilanziert der Abwehrspieler in der Sport Bild. "Wenn der Umgang anders gewesen wäre, dann wären wir möglicherweise alle noch da: Arjen Robben, Franck Ribery, James, Mats Hummels, Renato Sanches, Arturo Vidal oder ich. Das wäre nicht unwahrscheinlich gewesen. Aber unter Kovac ging es leider zu Ende."

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Kovac verweigerte Rafinha Wechsel zu Leverkusen

Darüber hinaus gibt Rafinha preis, dass er - vor allem wegen der unbefriedigenden Situation unter Kovac - vor einem Wechsel zu einem Konkurrenten aus der Bundesliga stand. 

"Ich hatte ihn (Niko Kovac; Anm. d. Red.) vor der Saison 2018/19 um die Freigabe gebeten, da ich ein Angebot von Bayer Leverkusen hatte. Er meinte: 'Nein, bitte bleib', ich brauche dich!' In der Rückrunde bekam ich kaum noch Einsätze", blickt der 34-Jährige enttäuscht zurück.

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Rafinha: "Bayern braucht einen Brasilianer in der Mannschaft"

Trotz des schweren Standes von Philippe Coutinho beim FC Bayern ist Rafinha weiterhin von seinem Landsmann überzeugt. "Philippe ist ein Super-Spieler. Ich hoffe, dass Bayern ihn nach der Saison fest verpflichtet. Bayern braucht einen Brasilianer in der Mannschaft", legt sich der frischgebackene Copa-Libertadores-Sieger fest. 


Er selbst fühlt sich derweil nicht mehr nur als Brasilianer, sondern auch als Deutscher. "Ich habe einen ganz konkreten Plan: sechs Monate Deutschland, sechs Monate Brasilien. Denn ich bin auch Deutscher! Das ist meine zweite Heimat und ich vermisse meine Freunde dort."

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