Schatten über Rallye Dakar

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Schatten über Rallye Dakar
Schatten über Rallye Dakar

Der dreimalige Champion Carlos Sainz hat Audi den ersten Tageserfolg bei der Rallye Dakar beschert. Der Spanier gewann am Dienstag die 368 km lange Wertungsprüfung der dritten Etappe mit Start und Ziel im saudischen Al Qaisumah.

Doch es liegt auch ein Schatten auf der Dakar: Eine Explosion am 30. Dezember steht womöglich in terroristischem Zusammenhang, die französische Justiz ermittelt.

Audi erprobt bei der Dakar ein nachhaltiges Konzept. Sainz und Co. setzen im RS Q e-tron auf einen Elektroantrieb in Kombination mit einem effizienten Energiewandler. Das gute Ergebnis für die Ingolstädter rundete Rekordchampion Stephane Peterhansel (Frankreich/+ 1:41 Minuten) auf dem dritten Platz ab. Der dritte Audi-Pilot Mattias Ekström (Schweden/+ 2:59) wurde Fünfter.

Zu den Gewinnern des Tages zählte auch der Gesamtführende Nasser Al-Attiyah (Toyota). Der dreimalige Champion aus Katar beendete den Tagesabschnitt auf Platz acht (+ 5:10) und baute seine Spitzenposition in der Gesamtwertung massiv aus.

Al-Attiyah baut Führung deutlich aus

Sein schärfster Rivale Sebastien Loeb (Prodrive) hatte früh mit technischen Problemen zu kämpfen und erreichte das Ziel mit über 30 Minuten Rückstand auf Tagessieger Sainz. Als Zweiter der Gesamtwertung liegt Routinier Loeb nun 37:40 Minuten hinter Al-Attiyah.

Die vierte Etappe führt am Mittwoch über 465 Wertungskilometer von Al Qaisumah in die Hauptstadt Riad.

Abseits des Renngeschehens ist die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft aktiv geworden. Das Organ gab am Dienstagabend bekannt, eine Voruntersuchung wegen „versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem terroristischen Unternehmen“ eingeleitet zu haben.

Die Ermittlung dreht sich um eine Explosion am 30. Dezember in Dschidda, bei welcher der Fahrer eines mit französischen fünf Insassen besetzten Autos schwer verletzt wurde.

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