Als ein Rammstoß Schumacher zum ersten Titel verhalf

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Die Karriere von Michael Schumacher zum Durchklicken:


Am 13. November 1994 schrieb Michael Schumacher in Adelaide als erster deutscher Formel-1-Weltmeister Geschichte.

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Das Finale einer denkwürdigen Saison, in der Schumacher zweimal disqualifiziert und sogar für zwei Rennen gesperrt worden war, in der sein Vorsprung auf Damon Hill vor Australien auf einen Punkt (92:91) zusammengeschrumpft war, war genauso spektakulär wie umstritten. 

In der 36. Runde kam der in Führung liegende Schumacher von der Strecke ab, touchierte eine Mauer und schleuderte vor Hill wieder auf die Strecke. Der Engländer wollte in der folgenden Rechtskurve innen überholen, doch Schumacher machte dicht.

Hills Williams hebelte beim Auffahren Schumachers Benetton aus, der auf zwei Rädern Richtung Reifenstapel schleuderte. Hill rettete sich mit einem platten Vorderreifen in die Box, doch eine gebrochene Vorderradaufhängung beendete alle Titelträume. Und ließen bei Hill bittere Tränen fließen.

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Der Kerpener ließ sechs weitere Titel folgen, davon fünf mit Ferrari, das der Deutsche aus dem Dornröschenschlaf weckte.

SPORT1 blickt zurück auf seine Triumphe, Weggefährten, Rückschläge und die Reaktionen auf seinen Skiunfall.

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