Rangnick kritisiert Nagelsmann-Deal

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Rangnick kritisiert Nagelsmann-Deal
Rangnick kritisiert Nagelsmann-Deal

Ralf Rangnick, langjähriger Sportdirektor und Trainer von Vizemeister RB Leipzig, hätte Trainer Julian Nagelsmann im Sommer nicht zu Rekordmeister FC Bayern München ziehen lassen. „Ich hätte diesem Wechsel ganz sicher nicht zugestimmt und dem FC Bayern auch noch aus der Patsche geholfen“, sagte der 63-Jährige als DAZN-Experte im neuen Format „Decoded“.

Am Mittwochabend bei Bayern gegen Dynamo Kiew feierte der erfahrene Fußballlehrer seine Premiere bei dem Streamingdienst. Die Sachsen hatten Nagelsmann für die Trainer-Ablöserekordsumme von bis zu 23 Millionen Euro an den FC Bayern abgegeben (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League).

Rangnick: "Ich hätte ganz klar, auch noch zu einem früheren Zeitpunkt gesagt: 'Pass auf Julian, auf gar keinen Fall, wir haben hier noch eine spannende Zeit vor uns und du bleibst'!"

Nagelsmann wäre „keinem böse gewesen“

Nagelsmann beurteilt seinen Wechsel rückblickend realistisch: „Auf die Tränendrüse habe ich garantiert nicht gedrückt, und ich wäre auch keinem böse gewesen, wenn ich in Leipzig geblieben wäre.“

Es seien große Fußstapfen, in die er getreten sei. "Wenn du einen Anruf bekommst, dass Bayern München dich gerne als Trainer hätte, dann machst du dir erstmal Gedanken: Wer war alles vor dir da, wer war in der jüngsten Vergangenheit da", sinnierte Nagelsmann.

Rangnick: Bayern hatte Chance auf Haaland

Rangnick gab auch zu, dass die Bayern durchaus eine Chance gehabt haben, Ausnahmestürmer Erling Haaland (21/Borussia Dortmund) im Wintertransferfenster 2019/20 von RB Salzburg zu verpflichten.

„Natürlich hätte es theoretisch letzten Winter die Möglichkeit gegeben, als er eine Ausstiegsklausel bei RB Salzburg hatte, den Verein zu wechseln“, äußerte der gebürtige Schwabe Rangnick, „damals konnte man sich aber nicht vorstellen, dass er gemeinsam mit Robert Lewandowski spielen könnte - was sich jetzt mit Sicherheit geändert hat.“

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