Rangnick liebäugelt mit Trainerjob in der Bundesliga

SPORT1
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Bis 2019 trainierte Ralf Rangnick RB Leipzig - nach fast zwei Jahren sehnt sich der 62-Jährige nach einer Rückkehr auf die Trainerbank.

Auf die Frage, ob er bald wieder aufs Trainerkarussell aufspringe, antwortete Rangnick bei Sky: "Ja, das ist durchaus vorstellbar und hoffentlich zur neuen Saison dann wieder möglich. Es hängt natürlich auch davon ab, was es ist. Die Aufgabe muss stimmig sein für beide Seiten. Ich bin selbst gespannt, was passiert."

Rangnick will wieder als Trainer arbeiten

Rangnick war bis zum vergangenen Sommer als Head of Sport and Development Soccer für Red Bull tätig, strebt aber nun eher eine Rückkehr an die Seitenlinie an.

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"Im Vereinsfußball kommen - rein sprachlich betrachtet - eigentlich nur Deutschland und England infrage. Man kann theoretisch auch die Sprache in einem anderen Land lernen. Aber kurzfristig, für die neue Saison, wären England und Deutschland naheliegend", erklärte Rangnick.

Aktuell ist zur neuen Saison der Trainerposten bei Borussia Mönchengladbach vakant, nachdem am Montag Gladbachs bisheriger Coach Marco Rose seinen Wechsel zu Borussia Dortmund angekündigt hatte.

Rangnick verhandelte mit dem FC Chelsea

Erst kürzlich hatte Rangnick bestätigt, dass er zu Jahresbeginn mit dem FC Chelsea verhandelt hatte. Der Klub habe ihn als Übergangslösung bis zum Saisonende verpflichten wollen.

"Ich habe gesagt: 'Ich würde gerne kommen und mit euch arbeiten, aber ich kann es nicht für vier Monate machen. Ich bin kein Interimstrainer'", schilderte Rangnick in der Times. Die Blues haben in der Folge Thomas Tuchel für anderthalb Jahre verpflichtet.

Rangnick hatte den SSV Ulm, die TSG Hoffenheim und RB Leipzig in die Bundesliga geführt und mit Schalke den DFB-Pokal gewonnen. Im vergangenen Jahr wurde Rangnick mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht.