Rassismus-Debatte: Sarpei wünscht sich Spiel in Ghana

SID
Sport1

Der ehemalige ghanaische Nationalspieler Hans Sarpei erwartet vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Kampf gegen den Rassismus noch mehr Engagement: "Schilder aufhängen, und die Spieler kommen dann damit rein und sagen: 'Wir sind gegen Rassismus'", sei zu wenig, sagte er bei Phoenix.

Der DFB solle den Menschen andere Länder zeigen und somit eine Verbindung herstellen: "Warum nutzt man nicht die Kraft des Fußballs und macht beispielsweise ein Spiel in Ghana, wo Jerome Boateng seine Wurzeln hat, und zeigt den Menschen: 'So ist es in Ghana'." 


Zudem verlangt Sarpei, mehr Kontrollen auf den Social-Media-Plattformen: "In den Sozialen Netzwerken können sich die Menschen hinter einer falschen Identität verstecken. Es müssten dort eigentlich viel mehr Leute eingestellt werden, die Verfasser von Hasskommentaren anzeigen. Erst wenn diese angezeigt werden, schrecken sie zurück und werden ruhiger, vorher passiert nichts." 

Sarpei selbst wurde in Ghana geboren, lebt aber seit seinem dritten Lebensjahr in Deutschland. Als Profi spielte er unter anderem für Schalke 04, Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg.

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