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Rassismus-Eklat: Red Bull feuert Talent

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Rassismus-Eklat: Red Bull feuert Talent
Rassismus-Eklat: Red Bull feuert Talent

Am Tag, an dem eine rassistische Äußerung von Legende Nelson Piquet über Lewis Hamilton die Formel 1 aufgewühlt hat, hat Red Bull Konsequenzen aus einem eigenen Rassismus-Skandal verkündet: Der Rennstall hat den Vertrag mit dem seit vergangener Woche suspendierten Formel-2-Piloten Jüri Vips aufgelöst. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Damit reagierten die Verantwortlichen auf eine Aussage des jungen Esten in einem Videospiel-Stream auf Twitch. Dort hatte der 21-Jährige das N-Wort benutzt und soll sich auch homophob geäußert haben. (NEWS: Red Bull suspendiert Talent)

Red Bull hatte zunächst entschieden, den Fahrer vorläufig zu suspendieren, „bis eine vollständige Untersuchung des Vorfalls abgeschlossen ist.“ Nun hat Red Bull den Rauswurf mitgeteilt, begleitet mit dem knappen Statement: „Das Team duldet keine Art von Rassismus.“

Zum Hamilton-Piquet-Skandal hielt Red Bull sich derweil - anders als andere Teams - zurück, womöglich auch wegen der heiklen Lage von Weltmeister Max Verstappen, dessen Freundin Kelly Nelson Piquets Tochter ist. (Brisanter Like: Wie Kelly Piquet sich in den Rassismus-Eklat verstrickte)

Jüri Vips entschuldigt sich nach dem Vorfall

Oliver Oakes, Teamchef des Hitech-Rennstalls, für den Vips in der Formel 2 an den Start ging, hatte sich schon direkt nach dem Vorfall von Vips distanziert: „Ich bin schockiert über diesen Vorfall. Die Aussagen von Jüri sind beleidigend und entsprechen nicht unseren Wertvorstellungen.“

Vips selbst hatte sich ebenfalls bereits zu den Vorgängen geäußert und um Entschuldigung gebeten. „Diese Sprache ist völlig inakzeptabel und spiegelt nicht meine Werte wider“, heißt es in der Erklärung. Er fügte hinzu, dass er sein Verhalten zutiefst bedauere und bei den Ermittlungen voll und ganz kooperieren werde.“

Das Talent war seit 2018 Teil des Red Bull Junior Teams. In Simulatorsessions war er regelmäßig für den Formel-1-Rennstall im Einsatz und nahm am ersten freien Training in Spanien im Auto von Sergio Pérez teil

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