RB Leipzig will Millionen für neue Spieler zahlen – drei Bundesliga-Kicker auf dem Radar

Matti Kaufmann
90Min

​ In einer Mannschaftssitzung schwor sich das Team um Chefcoach Ralph Hasenhüttl auf ein ganz wichtiges Ziel ein: dem Verteidigen des zweiten Tabellenplatzes. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Dritten Hoffenheim und acht auf den Vierten Dortmund ist die Vizemeisterschaft so gut wie sicher. Damit kann RB Leipzig die Planungen für die Champions League vorantreiben. Sportchef Ralf Rangnick versichert, einige Millionen in die Hand zu nehmen.


Foto: Getty Images

Es scheint so, als würde Aufsteiger RB Leipzig gleich in seiner ersten Saison in der Bundesliga die Qualifikation für die Champions League gelingen. Sollte das Bewahrheitete am Ende in die Realität umgesetzt werden, dürfen die Sachsen mit neuen Millionen aus dem österreichischen Fuschl am See rechnen. „Wir sind in guten Gesprächen. Erreichen wir unser Ziel, werden wir drei, vier Spieler mehr holen, u m uns breiter aufzustellen“, sagte RB-Sportvorstand Ralf Rangnick der Sport Bild.

YB Bern v Borussia Moenchengladbach - UEFA Champions League Qualifying Play-Offs Round: First Leg

Foto: Getty Images

Die Transferausgaben aus dem vergangenen Jahr (60 Mio. Euro) werden dabei aber nicht überschritten werden, versicherte Rangnick: „Wir werden von unserer Philosophie nicht abweichen.“ Ein junges Talent haben sich die Roten Bullen bereits angelacht: Vom Schweizer Erstligisten Young Boys Bern kommt Torhüter Yvon Mvogo (22) für fünf Millionen Euro zur neuen Saison an den Leipziger Neumarkt.


Bundesliga-Trio auf der Wunschliste

Doch das soll es am Ende noch nicht gewesen sein. Das Team von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl und dessen Scoutingabteilung hält weiterhin Ausschau nach jungen Spielern. Die Sport Bild nennt im Verlauf mit Herthas Mitchell Weiser, Dortmunds Matthias Ginter und Wolfsburgs Maximilian Arnold drei weitere, ambitionierter Spieler, die exakt ins Beuteschema passen.

An Weiser sollen nicht nur die Leipziger interessiert sein. Der Außenverteidiger hat in Berlin noch einen gültigen Vertrag bis 2020, darf die Hertha im Sommer aber für festgeschriebene zwölf Millionen Euro verlassen. Um Ginter hingegen wirbt auch Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach und bei Arnold (Vertrag bis 2020) haben die Wölfe das Heft des Handelns in der Hand.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen