Real Madrid - Vater von Luka Jovic zur Berichterstattung über seinen Sohn: "Als hätte er jemanden umgebracht"

Goal.com

Der Vater des in die Kritik geratenen Real-Stürmers Luka Jovic hat seinem Sohn nach den kritischen Reaktionen auf dessen Reise nach Serbien den Rücken gestärkt. "Das Bild, das die Medien von ihm zeichnen, ist nicht real. Es scheint, als hätte er jemanden umgebracht“, klagte Milan Jovic in der serbischen Tageszeitung VECERNJE NOVOSTI: "Er kam mit der Erlaubnis des Klubs nach Serbien und hat nichts Schlechtes getan."

Nachdem ein Basketballer von Real Madrid positiv auf das Coronavirus getestet worden war, hatte der Klub auch die Fußballprofis unter eine zweiwöchige Quarantäne gestellt. Jovic soll die Maßnahmen des Vereins jedoch ignoriert haben und für den Geburtstag seiner Lebensgefährtin nach Belgrad gereist sein. Serbiens Innenminister kündigte deshalb bereits eine Strafanzeige an.

"Denken Sie, dass diese Nachricht Spanien nicht erreicht? Das kann seine Karriere beeinflussen", so der Vater des 22-Jährigen, der betonte: "Ich weiß nicht, ob es eine Kampagne gegen meinen Sohn ist. Unabhängig von dem, was die Leute meinen, kann ich garantieren, dass mein Sohn den Vorschriften folgt. Er geht nicht aus dem Haus. Außer, wenn er Lebensmittel einkauft."

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Real Madrid: Jovic meldet sich nach Heimreise zu Wort

Bereits am Donnerstag hatte Jovic auf Instagram Stellung zu den Vorwürfen bezogen. Er habe sich vor seiner Reise nach Serbien sowie nach seiner Ankunft auf das Coronavirus testen lassen. Beide Tests seien "negativ" ausgefallen. "Ich bin nach Hause, um meine Familie, Freunde und Landsleute zu unterstützen - mit Erlaubnis meines Klubs", betonte der Stürmer.

"Ich finde es sehr schade, dass ständig über mich geschrieben wird – und nicht über diejenigen, die in dieser Krise die Protagonisten in diesem Kampf sind: die Ärzte und alle, die im Gesundheitsbereich arbeiten", so Jovic, der hinzufügte: "Es tut mir aber leid, wenn ich mit meiner Reise jemandem Schaden oder Gefahr zugefügt habe. Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam diese Krise überstehen."

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