Regierungsentscheidung: F1 in Ungarn frühestens am 23. August möglich

Ruben Zimmermann
motorsport.com

Eigentlich sollte die Formel 1 am 2. August in Ungarn fahren. Doch daraus scheint nun nichts zu werden. Wie 'Reuters' berichtet, hat die ungarische Regierung alle Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern bis zum 15. August verboten. Somit wäre ein Formel-1-Rennen in Budapest frühestens am folgenden Wochenende (21. bis 23. August) möglich.

Noch kurz zuvor hatte Zsolt Gyulay, Geschäftsführer am Hungaroring, gegenüber 'Motorsport-Total.com' erklärt, dass man in Gesprächen mit der Formel 1 stehe und grundsätzlich "bereit für den Grand Prix" sei. Damals merkte er aber auch schon an: "Die Situation liegt nicht in unserer Kontrolle. Es kommt darauf an, in welcher Lage sich das Land befindet."

"Wir warten auf Lockerungen der Maßnahmen und darauf, dass sich das Leben wieder normalisiert", so Gyulay. Die neuen Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen Corona machen einen Grand Prix vor dem 23. August unmöglich, denn selbst bei einem Geisterrennen wären deutlich mehr als die maximal erlaubten 500 Personen an der Strecke erforderlich.

Mit Bildmaterial von LAT.

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