Regionalliga-Klub macht über Facebook Transfer-Coup klar

Christian Scharbert
Sport1

Im Juli schlug Marcos Baghdatis noch in Wimbledon auf - ehe er der ATP-Tour lebe wohl sagte. Aber der 34-jährige hat noch Lust - und zwar auf Zweitliga-Tennis. Ende Februar vermeldete der bayerische Tennisklub Pfarrkirchen einen Transfer-Coup: Baghdatis soll den Herren 30 zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. 

Über Facebook fragten zwei Spieler des Teams die ehemalige Nummer 8 der Welt an. Womit sie nicht rechneten: Wenige Kontakte später sollte der Zypriote tatsächlich ihr neuer Teamkollege sein.

Denn: Auf ihre Anfrage hätten die Pfarrkirchner "eine unglaublich nette Antwort" von Baghdatis auf ihrem Handy erhalten, sagte Mannschaftsführer Felix Riedel in der Passauer Neue-Presse. Ein PR-Gag? Wohl kaum. Denn Baghdatis soll in mehreren Begegnungen für den TC Pfarrkirchen aufschlagen. 

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Baghdatis macht Werbung

Baghdatis ist natürlich sofort der neue "Posterboy" des Klubs, wie ein Blick auf die Vereins-Website verrät. 


Und Baghdatis? Der rührt ebenfalls schon kräftig die Werbetrommel. 


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"Es freut mich so sehr, in der Regionalliga der Herren 30 für die Saison 2020 teilzunehmen. Ich schließe mich dem Tennisclub Pfarrkirchen an. Also: Checkt den Spielplan und wir sehen uns in Deutschland!" schrieb der ehemalige Australien-Open Finalist auf Twitter. 

Karriereende auf dem "heiligen Rasen" 

Baghdatis spielte im Juli beim Grand Slam in Wimbledon sein letztes ATP-Turnier. Dort scheiterte er in der zweiten Runde am Italiener Matteo Berrettini. 2006 schaffte er es ins Finale bei den Australian Open. Dort verlor er gegen Roger Federer mit 1:3 in Sätzen. Es blieb sein größter Erfolg.

Besonders in seinem Heimatland Zypern ist Baghdatis ein absoluter Superstar. Allerdings hatte er seine gesamte Karriere über immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.


Nach seinem Karriereende kehrte Baghdatis bereits Ende des Jahres 2019 auf die große Tennisbühne zurück. Er ist Coach von Elina Svitolina, momentan Nummer 5 der Weltrangliste.

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