Rekordumsatz! Bundesliga jagt Top-Duo

SID
Sport1

Der europäische Fußballmarkt hat in der Saison 2018/19 mit 28,9 Milliarden Euro (exklusive der Transfererlöse) einen Rekordumsatz verzeichnet. Das geht aus der Studie von Deloitte hervor. Allerdings wirft die Corona-Pandemie in diesem Jahr einen Schatten auf die laufende Saison.

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Die Bundesliga ist mit einem Rekordumsatz von 3,3 Milliarden Euro (exklusive Transfererlöse) weiterhin auf einem Umsatzniveau mit Spaniens La Liga. Die deutsche Eliteklasse verzeichnete ein Umsatzwachstum von 177 Millionen Euro (plus 6 Prozent). Hauptverantwortlich hierfür sind vor allem die um 19 Prozent gestiegenen Erlöse aus dem Verkauf der Medienrechte.

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Vor allem die fünf Top-Ligen aus England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich sorgen für das Gesamtwachstum und sind für 59 Prozent (ca. 17 Milliarden) des Umsatzes in Europa verantwortlich. Die englische Premiere League belegt mit 5,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz (exklusive Transfererlöse) erneut Platz eins. Die spanische Primera Division rangiert mit einem Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden wieder knapp vor der Bundesliga (3,3 Milliarden Euro jeweils ohne Transfererlöse). 

Medienrechte wichtigste Einnahmen

Die italienische Serie A landet mit 2,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz vor der französischen Ligue 1 mit knapp 1,9 Milliarden Euro (jeweils ohne Transfererlöse).
Wichtigster Treiber des Gesamtwachstums sind erneut die Einnahmen durch die Medienrechte. Für Stefan Ludwig, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte, haben die Fans eine weitere Schlüsselrolle, denn "sie sind letztendlich das Rückgrat des wirtschaftlichen Erfolgs".


Durch die Corona-Pandemie bedingten Unterbrechungen der Ligen und der Verschiebung der EURO 2020 auf 2021 wird es in der Saison 2019/2020 voraussichtlich zu keinem weiteren Rekordumsatz kommen: "Dem Fußball stehen, wie so vielen anderen Wirtschaftsbereichen, herausfordernde Zeiten bevor." Eine Chance biete die Digitalisierung. "Die Ligen und Klubs sollten nun die Chance ergreifen, stärker auf digitalen Austausch mit den Fans zu setzen", sagt Ludwig.

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