Renault-Präsentation 2020: Neues Formel-1-Auto R.S.20 "enthüllt"!

Christian Nimmervoll
motorsport.com

Wer darauf gehofft hat, heute den neuen Renault R.S.20 erstmals in voller Pracht zu sehen, der wurde enttäuscht. Zwar hatte das Team via Social Media einen sogenannten "Season Opener" angekündigt. Zu sehen gab's letztendlich aber nur ein paar nichtssagende PR-Tweets, eine 13-seitige Pressemappe voller Marketingfloskeln und ein paar Renderings von technischen Details des unlackierten Autos.

2020 sei ein "wichtiges Übergangsjahr" für Renault, sagt etwa Teampräsident Jerome Stoll. Das klingt ganz anders als noch vor der Saison 2017. Damals wollte Renault 2018 die ersten Podestplätze holen, 2019 die ersten Siege feiern und spätestens 2020 um den WM-Titel kämpfen.

Renault R.S.20

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Renault R.S.20 Renault

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"Ich bin sehr glücklich darüber, dass Esteban zu uns wechselt", sagt Renault-Berater Alain Prost gegenüber 'Le Parisien'. "Er hat eine unfreiwillige Pause eingelegt, aber das war eine wertvolle Erfahrung für ihn. Er hat dadurch an Reife gewonnen."

Der R.S.20 ist keine Neuentwicklung: "Seine Eigenschaften haben wir bereits vor Monaten festgelegt und sind eine Evolution auf Basis des R.S.19", erklärt Geschäftsführer Marcin Budkowski. "Natürlich wollen wir 2020 erfolgreich sein. Aber unser Plan ist, so früh wie möglich auf 2021 umzustellen, um eine steile Entwicklungskurve für das neue Auto zu gewährleisten."

Wirklich neu ist bei Renault vor allem eine Personalie: Pat Fry ist erst seit Anfang Februar offiziell neuer Technischer Direktor für den Chassisbereich in Enstone. Das McLaren-Urgestein zeichnet in seiner neuen Rolle für Design, Konzept und Weiterentwicklung verantwortlich.

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