Renault-Teamchef hoffnungsvoll: 2021er-Regeln positiv für den Konzern

André Wiegold

Bei Renault herrschen turbulente Zeiten: Nach dem Aus von Ex-Renault-Boss Carlos Ghosn und den Ermittlungen gegen ihn in Japan hat die Renault-Interim-Führung angekündigt, alle Projekte unter die Lupe zu nehmen, dazu gehört auch die Formel 1. Wird der Konzern in der Königsklasse bleiben? Teamchef Cyril Abiteboul ist optimistisch.

Grund dafür sind die Regeln, die in der Formel 1 2021 eingeführt werden. Mit der Budgetgrenze und dem neuen Concorde-Abkommen könnte Renault auf die Top-Teams aufschließen und an der Spitze mitmischen, so die Theorie. Deshalb glaubt auch Abiteboul an eine positive Entscheidung seitens der Unternehmensführung.

"Ich glaube, dass wir am meisten von den neuen Regeln und dem Deal für die Saison 2021 profitieren", so der Teamchef gegenüber 'Motorsport.com'. "Sie sind nicht passgenau auf uns zugeschnitten, aber es geht alles in unsere Richtung. Wir haben uns immer auf das Jahr 2021 konzentriert und das weiß auch der Renault-Konzern."

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Auf eine schnelle Entscheidung kann Abiteboul aber nicht hoffen, weil sich das Unternehmen mit der Bewertung der neuen Regeln und des Concorde-Abkommen Zeit lassen will. "Das Dokument besteht aus hunderten Seiten, das dauert etwas", so der Teamchef der Franzosen. "Gleichzeitig müssen wir uns aber auch auf unsere eigene Entwicklung konzentrieren und uns verbessern."

"Renault macht seine eigenen Strategien und Pläne", so Abiteboul weiter. "Es gibt ein Interimsmanagement und wir sind mit dieser Führung in Kontakt. Ich hoffe, dass sich alles zum Guten entwickeln wird, aber es ist etwas für das erste oder zweite Quartal."

Mit Bildmaterial von LAT.

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