"Respektlos. Falsch. Undankbar." Presse giftet gegen Bale

SPORT1
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"Wales. Golf. Madrid. In dieser Reihenfolge."

Diese Worte standen auf der Wales-Flagge, mit der die Spieler der walisischen Nationalmannschaft ihre Qualifikation für die Europameisterschaft feierten. Mittendrin: Gareth Bale mit einem breiten Grinsen. 


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Der Jubel des Topstars von Real Madrid kann als Provokation und Botschaft an seinen Klub verstanden werden. Die Beziehung zwischen Bale und Real war schon zuvor äußerst angespannt. 

Die Aktion des Walisers schlägt vor allem in Spanien hohe Wellen. SPORT1 hat die wichtigsten Pressestimmen:

Spanien:

AS: Bale manövriert sich in ein Loch. Nach seinem Spott nach dem Spiel von Wales ist die Geduld von Real Madrid am Ende. Der Klub und Zidane fürchten Reaktionen der Fans beim Spiel am Samstag gegen Real Sociedad. Der Spieler besteht aber darauf, dass er nicht beabsichtigt, im Januar zu gehen.


Mundo Deportivo: Bale verspottet Madrid mit einer Flagge. Seine Geste sagt viel aus und löst viele Spekulationen und Debatten aus.

Marca: Respektlos. Falsch. Undankbar. In dieser Reihenfolge. Bale ist Real Madrids nicht würdig. Die Geste nach dem Spiel von Wales war die letzte einer Reihe von Frechheiten. Der Klub löscht das Feuer und glaubt, dass er wieder wichtig werden kann.


England:

The Guardian (England): Real ist nicht begeistert. Die Flagge ist ein Lacher. Und doch weiß Bale mit Sicherheit, dass es die meisten in Madrid nicht lustig finden.

Daily Mail (England): Gareth Bale hat seine Fans wütend gemacht. Er kümmert sich nicht um sein Vermächtnis. Wird Zidane ihn am Wochenende spielen lassen, oder lässt er ihn verrotten?


Deutschland:

Süddeutsche Zeitung: Der Waliser Angreifer schickt nach der erfolgreichen EM-Qualifikation eine provokante Botschaft an seinen Klub Real Madrid. Sein schallendes Lachen verstärkt diese nur noch.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Mehr Provokation geht kaum. Nach der EM-Qualifikation mit Wales jubelt Gareth Bale mit seinen Teamkollegen vor einer Fahne, die quasi Real Madrid verspottet. Ein Abschied des Starstürmers im Winter rückt näher.

 

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