Ribery: "Alle wollten mich haben"

Franck Ribery bedankt sich bei Hoeneß und Rummenigge, ihn bei Bayern gehalten zu haben. Gegen Real erwartet er schwere Duelle.

Mittelfeldstar Franck Ribery hat zugegeben, niemals geglaubt zu haben, so lange beim FC Bayern zu spielen. Nun bedankte er sich bei Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß dafür, einen Wechsel verhindert zu haben. Auch zu Carlo Ancelotti und dem kommenden Champions-League-Gegner Real Madrid äußerte er sich.

Dass er heute immer noch bei Bayern spiele, habe der Franzose 2007 nicht für möglich gehalten. "Das ist Wahnsinn", sagt er dem kicker und gesteht, dass ein Wechsel nach Spanien, Italien oder England zwischenzeitlich durchaus möglich gewesen wäre: "2008 oder 2009 - alle großen Klubs wollten mich haben, Juventus, Inter, Milan, Barca, Real, Chelsea, Manchester."

Natürlich habe er damals über einen Wechsel nachgedacht, im Nachhinein müsse er sich aber bei Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bedanken. "Sie haben oft mit mir gesprochen. Ich bin jetzt zehn Jahre hier, habe alles gewonnen, meiner Familie geht es gut, und ich bin glücklich", so der Franzose.

Zum kommenden Gegner in der Königsklasse sagte Ribery, es werde "ein hartes Duell. Da treffen zwei große Mannschaften aufeinander." Auch für Real sei es schwer, trotzdem warnt Ribery: "Wir müssen topfit sein. Wir haben zwar eine große Qualität mit super Spielern, aber du darfst keine Fehler machen gegen Real."

Gegen andere Teams "reicht manchmal eine Einzelleistung, auch wenn wir einen etwas schwächeren Tag haben." Gegen Real hingegen "brauchen wir alle in Topform." Favoriten sieht Ribery bei dem Duell keinen: "Nein, beide Teams sind gleichauf."

Zu seinem neuen Trainer Ancelotti sagt Ribery, man könne ihn durchaus mit früheren Erfolgstrainern wie Ottmar Hitzfeld und Jupp Heynckes vergleichen: "Ja, der Typ Mensch ist ähnlich", sagt der Franzose und erläutert: "Er ist offen für seine Spieler, hat viel Erfahrung, er kennt sich sehr gut im Fußball aus, weiß, wie es mit seiner Mannschaft funktioniert. Ein Trainer braucht seine Spieler. Dieses Verhältnis und diese Stimmung sind elementar, aber nicht nur für die Spieler, sondern für den ganzen FC Bayern."

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