Rittner schlägt Alarm: Tennis-Talente sind zu "verwöhnt"

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 1 Min.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Rittner schlägt Alarm: Tennis-Talente sind zu "verwöhnt"
Rittner schlägt Alarm: Tennis-Talente sind zu "verwöhnt"

Keine einzige deutsche Tennisspielerin in der zweiten Runde, erstmals seit über 60 Jahren: Die deutschen Tennis-Frauen haben bei den French Open ein historisches Debakel erlebt - müssen sie sich auf weitere schwarze Tage gefasst machen?

Barbara Rittner, Frauen-Chefin im Deutschen Tennis Bund (DTB), schlägt jedenfalls auch mit Blick auf die Zukunft Alarm.

Barbara Rittner: Nachwuchs zu "verwöhnt"

"Es gibt im deutschen Tennis aktuell keine 14- oder 15-Jährige, bei der ich sofort sage: Wartet mal noch zwei Jahre, die wird die Überfliegerin", sagte Rittner t-online.

"Ich muss schon sagen, dass gerade bei den jüngeren Spielerinnen dieser Biss, die Leidenschaft und der konstante Durchsetzungswille geringer sind als beispielsweise in der vorherigen Generation", ergänzte die 48-Jährige und bemängelt, dass viele Kinder "extrem wohl behütet und verwöhnt erzogen" würden.

Der Tennis-Podcast "Cross Court" mit neuer Folge zu den French Open ist auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App sowie auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Google Podcast, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar

Dann brauche es "seine Zeit, bis sie sich ein gewisses Fell angeeignet haben".

Am Dienstagabend war Andrea Petkovic als letzte deutsche Teilnehmerin gescheitert - wie zuvor auch Angelique Kerber und Laura Siegemund. Damit steht erstmals seit 1958 keine Starterin des Deutschen Tennis Bundes (DTB) in der zweiten Runde von Paris.

-----

Mit Sportinformationsdienst (SID)

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.