Robinho: Darum scheiterte sein Wechsel zu Chelsea

Der Brasilianer ist sich sicher, dass nicht nur sportliche Gründe den Ausschlag für den gescheiterten Wechsel an die Stamford Bridge gegeben haben.

Für das frühere Ausnahmetalent  Robinho war sein ehemaliger Arbeitgeber, Real Madrid, Schuld am Scheitern eines Chelsea-Transfers 2008. Er wäre gerne nach London gewechselt, doch dabei vermieste sich Chelsea den Deal wohl selbst.

"Mein Ziel war es, zu Chelsea zu wechseln. Big Phil (Luiz Felipe Scolari, damaliger Chelsea-Trainer, Anm. d. Red.) sagte mir, ich könnte den Unterschied in seinem Team ausmachen, da sie nicht kreativ genug waren", so der 33-Jährige im Gespräch mit FourFourTwo. "Doch Real Madrid wollte mich nicht an Chelsea abgeben, da sie bereits Trikots mit meinem Namen verkauften, bevor der Deal vollzogen wurde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies einer der Gründe war, warum der Transfer scheiterte. Es war eine Frage des Stolzes von Real."

Auch ein sportlicher Grund war für das Scheitern des Deals mit dem dribbelstarken Brasilianer ausschlaggebend: "Außerdem wollte mich Real nicht zu einem Champions-League-Konkurrenten abgeben. City spielte nicht in der Champions League und darum wechselte ich nach Manchester."

Die Zeit bei den Skyblues wird er trotzdem nie vergessen: "Ich wechselte zu einem großen Klub und sie begrüßten mich sehr herzlich. Ich hatte eineinhalb schöne Jahre in Manchester, außer, dass es in der Stadt kälter war als in Madrid."

Nach einer kurzen Leihe beim FC Santos wechselte Robinho 2010 in die Serie A zum AC Mailand. Derzeit kickt er für Atletico Mineiro in seiner brasilianischen Heimat.

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