Roglic stürzt bei Vuelta - bleibt aber auf Kurs

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Roglic stürzt bei Vuelta - bleibt aber auf Kurs
Roglic stürzt bei Vuelta - bleibt aber auf Kurs

Titelverteidiger Primoz Roglic hat bei der Spanien-Rundfahrt das Rote Trikot des Gesamtführenden verloren und einen Sturz verkraften müssen - aber dennoch keinen Rückschlag im Kampf um den Titel-Hattrick erlitten.

Auf der zehnten Vuelta-Etappe ließen der slowenische Zeitfahr-Olympiasieger und sein Jumbo-Visma eine große Ausreißergruppe ziehen, aus welcher der Australier Michael Storer (DSM) seinen zweiten Etappensieg feierte.

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"Es ist nicht so schlimm, es sind einige Abschürfungen", sagte Roglic, der am einzigen Berg des Tages rund 20 Kilometer vor dem Ziel in Rincon de la Victoria attackiert und rund eine halbe Minute auf seine ärgsten Konkurrenten herausgefahren hatte.

Roglic stürzt bei Vuelta

Bei der Abfahrt rutschte Roglic aber weg und fiel auf die Seite. Einige Verfolger fuhren wieder heran, der Sieger von 2019 und 2020 verpasste damit eine bessere Ausgangsposition. In Sachen Stürze ist Roglic vorbelastet: Schon die Tour de France hatte er verletzt aufgeben müssen.

Roglic kam 11:49 Minuten hinter Sieger Storer an der Seite seiner Hauptrivalen Enric Mas (Spanien) und Miguel Angel Lopez (Kolumbien/beide Movistar) ins Ziel. Zu den Ausreißern zählte auch der deutsche Meister Maximilian Schachmann (Berlin/Bora-hansgrohe), der 23. (+5:17) wurde. Die Gesamtführung übernahm der Norweger Odd Christian Eiking (Intermarche-Wanty-Gobert) mit 58 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Guillaume Martin (Cofidis). Roglic (+2:17 Minuten) ist Dritter.

Da dem Slowenen und den weiteren Favoriten keiner der Ausreißer bei den kommenden schweren Bergetappen gefährlich werden kann, verzichtete das große Feld mit Jumbo an der Spitze auf eine kräftezehrende Verfolgungsjagd. Die elfte Etappe führt am Mittwoch über 133,6 hügelige Kilometer von Antequera nach Valdepenas de Jaen, die nächste schwere Berg-Etappe wartet am Samstag.


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