Romain Grosjean: Psychologische Hilfe nicht nur für Rennfahrer sinnvoll

Norman Fischer
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Als erster Formel-1-Fahrer hatte Romain Grosjean zugegeben, dass er psychologische Hilfe in Anspruch genommen hat. Der Franzose steckte nach seiner Sperre nach seinem Unfall in Spa-Francorchamps 2012 in der Krise und fand durch einen Mentaltrainer wieder aus dem Loch heraus. Auch acht Jahre später arbeitet er noch mit ihm zusammen und findet: Das hilft jedem!

"Es hilft dir einfach, ein besserer Mensch, ein besserer Vater, ein besserer Ehemann und natürlich auch ein besserer Formel-1-Fahrer zu werden", sagt der scheidende Haas-Pilot.

Er selbst brauche immer eine Art Schalter, um etwas anders zu machen. "Und in dieser Hinsicht war Spa 2012 der Schalter", erzählt Grosjean. Der Franzose reifte als Fahrer und konnte zusammen mit Lotus insgesamt zehn Podestplätze einfahren. "Ich bin froh, dass ich die Arbeit weiter erledigen konnte."

Als dreifacher Vater, Ehemann und als Formel-1-Fahrer habe er seitdem vor einigen Schwierigkeiten gestanden. "Und diese Herausforderungen einfach besser zu managen, hilft wirklich", sagt er. "Ich glaube wirklich, dass ein Psychologe für Sportler und auch im Alltag sehr hilfreich sein kann - einfach weil das Leben generell eine Herausforderung ist."

Vor allem 2020 habe mit Corona und der dauerhaften Isolation gezeigt, wie schwierig es sein kann. "Ich glaube, jeder hat 2020 einige interessante Zeiten durchlebt", so Grosjean.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.