Rose-Nachfolger? Heiß gehandelte Kandidaten äußern sich

SPORT1
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Borussia Mönchengladbach benötigt nach dem angekündigten Abschied von Marco Rose zur neuen Saison einen neuen Trainer.

Zu den heiß gehandelten Kandidaten zählen Gerardo Seoane vom Schweizer Meister Young Boys Bern und Jesse Marsch vom österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg. Beide wurden am Donnerstag mit den Gladbach-Gerüchten konfrontiert.

Seoane und Marsch äußern sich zu Gladbach-Gerüchten

"Ich nehme das zur Kenntnis. Diese Schlagzeile haben wir auch mitbekommen", sagte Seoane auf der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Sechzehntelfinale gegen Bayer Leverkusen (Europa League: Young Boys Bern - Bayer Leverkusen, Donnerstag 18.55 Uhr im LIVETICKER).

Der 42-Jährige verwies zugleich auf die Partie am Donnerstag: "Wir stehen vor einem wichtigen Spiel. Ich bin voll auf meine Arbeit fokussiert. Ich werde keine Stellungnahme zu Spekulationen oder Gerüchten geben und setze meine Energie voll in das Hier und Jetzt und in das morgige Spiel."

Seoane wurde in der Vergangenheit bereits mit Hertha BSC in Verbindung gebracht, aktuell steht der Coach mit YB vor dem Gewinn seiner dritten Meisterschaft in Serie. Sein Vertrag in der Schweizer Hauptstadt läuft noch bis 2023.

Marsch verweist auf seinen Vertrag in Salzburg

Auch Marsch, der mit Salzburg in der K.o.-Runde auf den FC Villarreal (Europa League: FC Salzburg - FC Villarreal, Donnerstag 21 Uhr im LIVETICKER) trifft, wich der Frage, ob er wie sein Vorgänger Rose im Sommer den Weg von Salzburg nach Gladbach einschlagen werde, aus.

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"Ich habe einen Vertrag bis Sommer 2022. Meine volle Konzentration liegt hier auf unserem Verein, auf unserer Mannschaft, insbesondere in diesem Moment in diesem Wettbewerb gegen diesen Gegner", verwies auch Marsch auf das anstehende Spiel am Donnerstag. "Es ist wichtig, dass sich ein Trainer immer auf die Aufgabe fokussiert. Ich habe die Verantwortung für diesen Verein, für diese Mannschaft und für diese Fans, alles hier zu geben. Das ist ganz klar momentan."

Rose-Nachfolger? Eberl will "Arbeit in aller Ruhe erledigen"

Rose hatte am Montag angekündigt, von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch zu machen und zur neuen Saison zu Borussia Dortmund zu wechseln.

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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hat bei der Suche nach einem Nachfolger keine Eile.

"Natürlich werden wir in nächster Zeit sondieren, welcher Trainer zu Borussia passen könnte. Ich werde meine Arbeit in aller Ruhe erledigen. Ich werde aber definitiv keine Namen, mit denen wir nun in Verbindung gebracht werden, kommentieren", erklärte Eberl auf einer Gladbacher Pressekonferenz am Mittwoch.