Rosen für die Ewigkeit: So kannst du die schönen Blumen trocknen

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Hast du zum Valentinstag einen Rosenstrauß bekommen? Dann hast du jetzt einige Tage Zeit, dich an den schönen Blumen zu erfreuen - oder, du machst die Rosen haltbar, indem du sie trocknest. Wie das geht, verraten wir hier.

dried roses on wooden surface
Ein Rosenstrauß ist schön, aber vergänglich - es sei denn, man konserviert ihn durch Trocknen (Bild: Getty Images)

Um Rosen durch Trocknen zu konservieren gibt es mehrere Methoden, und jede Rosenart eignet sich dafür. Wer es richtig anstellt, kann eine Rose auf diese Weise theoretisch ewig haltbar machen. 

Rosen an der Luft trocknen

Dies ist die simpelste Methode, um Rosen zu trocknen. Hierfür musst du die Rose oder den Strauß nur kopfüber in einem abgedunkelten, feuchtarmen Raum aufhängen, und nach ein bis zwei Wochen sind die Blüten in der Regel vollständig getrocknet. Je lichtgeschützter die Rosen dabei sind, desto besser erhalten sie ihre Farbe. 

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Etwas blasser werden die Blüten beim Lufttrocknen meist dennoch. Ein weiterer Nachteil: Sie sind danach besonders brüchig und eignen sich dadurch nicht uneingeschränkt als Deko. Wer jedoch aus Duftrosen wie Damaszener-Rosen eigenen Tee, Rosensalz oder die Füllung für ein Duftsäckchen herstellen will, fährt mit dieser Methode bestens. 

Rosen trocknen mit Glycerin

Wer seine trockenen Rosen ein wenig farbechter und beständiger haben will, sollte sie in Glycerin konservieren. Den flüssigen Zuckeralkohol gibt es in Apotheken. Den mixt ihr mit der doppelten Menge Wasser und stellt die schräg angeschnittenen Rosen ein bis zwei Tage in eine mit dieser Mischung gefüllten Vase. 

Wenn die Rosen vollständig mit Glycerin vollgesogen sind - erkennbar an winzigen Tröpfchen auf den Blütenblättern - könnt ihr die Rosen aus dem Gefäß nehmen und anschließend wie bei der ersten Methode kopfüber an der Luft trocknen. Für Extrahalt könnt ihr die Rosen danach mit Haarspray oder Klarlack fixieren. 

Pink and fuchsia hanging dried roses with White Background
Ob mit oder ohne Glycerin: Rosen trocknen am besten, wenn man sie kopfüber aufhängt (Bild: Getty Images)

Rosen trocknen mit Silicagel oder Salz

Gehört ihr auch zu denjenigen, die diese kleinen Päckchen, die neuen Schuhen oder Handtaschen beiliegen, aufheben? Dann können sie jetzt zum Einsatz kommen, denn auch mit dem darin enthaltenen Silicagel, auch Kieselgel genannt, können Rosen getrocknet werden. Es ist in größeren Mengen allerdings auch im Bastelbedarf erhältlich. 

Nicht wegwerfen: Wofür du Silicagel noch verwenden kannst

Du benötigst ein Behältnis, der groß genug ist, um die Rosen darin luftdicht zu verschließen. Fülle das Gefäß am Boden mit Silicagel oder alternativ Salz und lege die Rosen nebeneinander hinein. Fülle die Zwischenräume mit Kieselgel oder Salz auf, bis die Blüten bedeckt sind. Nach zwei bis drei Wochen sind die Rosen getrocknet. 

Wie du aus getrockneten Blüten Seife machen kannst, erfährt du im Video: