Das ist Roses Plan mit Moukoko

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Das ist Roses Plan mit Moukoko
Das ist Roses Plan mit Moukoko
Das ist Roses Plan mit Moukoko

Youssoufa Moukoko durchlebt die erste schwierige Phase seine Karriere.

Das Supertalent des BVB ist seit Ende März wegen einer hartnäckigen Bänderverletzung außer Gefecht gesetzt. Beim Trainingsstart des neuen Coaches Marco Rose kann Moukoko noch nicht eingreifen, der 16-Jährige muss sich mit Dauerläufen auf dem Nebenplatz begnügen und absolviert individuelles Integrationstraining mit einem Reha-Coach.

Eine Teilnahme an der Endrunde der U21-EM war ebenso wenig ein Thema wie eine Nominierung für die Olympischen Spiele in Tokio.

Moukoko muss sich anbieten

Eine Weile wird es wohl auch noch dauern, bis sich Moukoko Rose präsentieren kann. "Ich hoffe, dass er in den nächsten zehn bis 14 Tagen ins Mannschaftstraining einsteigen kann", verriet Rose, der dem Stürmer trotz seines besonderen Talents keine Sonderrolle erteilt.

"Wenn er fit ist, wenn er spielen kann, dann gilt für ihn das Gleiche wie für andere Spieler: Er muss sich zeigen, er muss sich anbieten, er muss im Training auf sich aufmerksam machen", erklärte Rose am Donnerstag.

Rose: "Das macht etwas mit so einem jungen Kerl"

Der Terzic-Nachfolger, der in den vergangenen zwei Jahren bei Borussia Mönchengladbach arbeitete, weiß aber um die Qualitäten seines Juwels - und auch um den Hype und die öffentliche Beobachtung, die es um Moukoko gibt.

"Es wurden die Tage und Stunden gezählt bis zu seinem ersten Einsatz, bis zu seinem ersten Tor", blickte Rose zurück: "Das macht etwas mit so einem jungen Kerl."

DFB-Nachwuchschef Meikel Schönweitz befand zuletzt im SPORT1-Interview: "Er hat es bisher wirklich super hinbekommen, mit diesem großen Hype umzugehen, weil er sich auf den Sport konzentriert, auf seine Ziele - und weil er da alles reinlegt."

Rose will Moukoko schützen

Rose gibt die Devise für den weiteren Umgang mit Moukoko, der in der vergangenen Saison in 410 Bundesliga-Minuten auf dem Platz stand und dabei drei Tore schoss, aus: "Wir müssen ihn schon auch schützen und behutsam aufbauen, ohne dass wir ihn in irgendeiner Form bremsen." Doch der 44-Jährige ist "gewillt, so gute junge Spieler zu fördern und sie irgendwann reinzuwerfen ins Spiel".

Große Fans hat Moukoko in der Mannschaft. "Ich halte sehr, sehr viel von ihm. Er ist ein toller Junge und toller Fußballer. Wenn er seinen Kopf klar behält und weiter so ehrgeizig an sich arbeitet, wird er uns beim BVB in der nächsten Saison in vielen Situationen weiterbringen", sagte Mats Hummels zuletzt in der Sport Bild.

Zunächst ist für Moukoko aber weiter Geduld gefragt.

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