Rummenigge macht Hoffnung im Alaba-Poker

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Bisher ist der Vertragspoker zwischen Bayern München und David Alaba erfolglos verlaufen. Doch der Bayern-Boss zeigt sich optimistisch.

Rummenigge macht Hoffnung im Alaba-Poker
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge macht sich Hoffnung im Alaba-Poker.

Der Poker um die Vertragsverlängerung von David Alabas 2021 auslaufenden Kontrakts ist bisher ergebnislos verlaufen. Es hakt vor allem an den Gehaltsvorstellungen des Österreichers und seines Beraters Pini Zahavi.

Uli Hoeneß hatte in der Vorwoche im CHECK24 Doppelpass mit seinen Aussagen über Zahavi, der auch Robert Lewandowski vertritt, für mächtig Unruhe gesorgt.

"Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater", hatte Hoeneß gesagt. "Der Vater, den ich sehr mag, der lässt sich von ihm sehr beeinflussen."

Rummenigge: Wenige Koi-Karpfen im Berater-Geschäft

Für den Münchner Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge war es jedoch weniger überraschend, dass Zahavi ein harter Verhandlungspartner ist.

"Im Berater-Geschäft schwimmen nur wenige Koi-Karpfen durch die Gegend", sagte er bei Sky90.

Rummenigge fordert aber vor allem, die Dinge entspannt, diskret und vertrauensvoll anzugehen. In der vergangenen Woche hatte sich nämlich neben Uli Hoeneß, Oliver Kahn und Herbert Hainer auch Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic zum Streit um die Vertragsverlängerung öffentlich geäußert.

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"Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen", sagte Salihamidzic dem kicker.

Zahavi auch Lewandowski-Berater

Daraufhin stichelte der israelische Berater bei Sky :"Herr Salihamidzic hat offenbar vergessen, wer der Berater von Robert Lewandowski ist."

Karl-Heinz Rummenigge macht den Bayern-Fans aber genau deswegen ein wenig Hoffnung.

"Damals sind wir vor ihm gewarnt worden, wir haben bei Lewandowski aber eine gute Einigung erzielt. Ich hoffe, das wird auch diesmal so", erklärte er bei Sky90.

Rummenigge kündigt erneutes Gespräch an

Trotz allem Hin und Her sind beide Parteien weiter an einer Einigung interessiert.

"Natürlich wird man ein Gespräch führen, um eine Lösung zu finden. Dann müssen wir schauen, dass wir eine für alle Seiten optimale Lösung finden", ergänzte der 64-Jährige.

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Für Rummenigge zählt nur das Ergebnis des Vertragspokers: "Alle beim FC Bayern haben ein Interesse, dass David Alaba beim FC Bayern bleibt."

Es bleibt also weiter spannend.

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