Rummenigge: Tür für Lahm beim FC Bayern weiter offen

Bayern München hat seine angekündigte Transferoffensive intern bereits beschlossen. Neben Süle und Rudy sollen weitere Stars verpflichtet werden.

Wer wird Sportdirektor beim FC Bayern München? Noch immer suchen die Verantwortlichen nach einem geeigneten Kandidaten. Karl-Heinz Rummenigge bringt nun Philipp Lahm trotz dessen Absage wieder ins Spiel. Auch zu einem vermeintlichen Angebot an Max Eberl äußerte sich der FCB-Boss.

"Mal abwarten, wie sich es entwickelt. Die Tür ist zumindest nicht geschlossen worden", sagte Rummenigge in der WAZ über Lahm: "Unser Plan war es immer, ihn in die Position des Sportdirektors zu bringen."

Die Gespräche zwischen beiden Parteien seien bereits "ziemlich weit" gewesen. Entsprechend "überraschend war es, dass Philipp dann abgesagt" hat, so der Bayern-Boss.

Dennoch zeigte Rummenigge Verständnis für die Entscheidung des Bayern-Kapitäns, der am Ende der Saison seine Spielerkarriere beenden wird.

Ein weiterer Kandidat als Sportdirektor war Eberl. Dass es aber eine konkrete Offerte für den Manager von Borussia Mönchengladbach gab, dementierte Rummenigge nun. "Fakt ist: Wir haben Max Eberl kein Angebot gemacht", stellte er klar.

Es hätte Mitte März lediglich ein Gespräch mit Borussia-Präsident Rolf König gegeben: "Als wir dort gespielt haben, habe ich ihn nur gefragt, wie er die Situation sieht. Da hat er ganz klar gesagt: Sie haben mit Max Eberl einen Vertrag bis 2020 und werden ihn auf keinen Fall vorzeitig aus dem Vertrag entlassen. Da habe ich gesagt: Okay, die Sache ist damit erledigt."

Gerüchten zufolge wäre Eberl für eine Ablöse von zehn Millionen Euro zu haben gewesen. Dass Gladbach eine solche Summe verlangt habe, bestritt Rummenigge: "Das war nie eine Forderung von Mönchengladbach."

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