Die Runderneuerung eines Erfolgsteams

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Die Runderneuerung eines Erfolgsteams
Die Runderneuerung eines Erfolgsteams

Gewohnter Erfolg mit neuem Gesicht?

Wenn sich am heutigen Samstag der SSC Palmberg Schwerin (Pokalsieger) und Dresdner SC (Meister) im VBL-Supercup um den ersten Titel der Saison duellieren (VBL-Supercup: SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC, Samstag ab 17.00 Uhr LIVE auf SPORT1 im Free-TV und Livestream), geht es für die Schwerinerinnen um den Fortbestand ihrer Erfolgsserie. (Alles zum Volleyball)

Fünfmal wurde der Supercup seit 2017 ausgespielt und viermal konnten sich die Norddeutschen die Krone aufsetzen. Lediglich in der ersten Ausgabe setzte sich Allianz MTV Stuttgart durch - gegen ebenjenen Dresdner SC.

Aber bei der fünften Finalteilnahme geht es nicht nur um den fünften Titel, vielmehr ist der diesjährige Supercup für Schwerin ein Startschuss in eine Saison mit Fragezeichen.

Personeller Umbruch beim SSC Palmberg Schwerin

Ganze sieben Abgänge musste das Team von Felix Koslowski, der auch die deutsche Frauen-Nationalmannschaft betreut, in der Sommerpause verkraften. Darunter waren die Stammspielerinnen Greta Szakmary, Lauren Barfield, Haley Spelman und Marie Schölzel.

Wo viele Abgänge sind, gibt es naturgemäß auch zahlreiche Neuverpflichtungen. Gleich ein halbes Dutzend neue Spielerinnen muss Koslowski integrieren. Neben den beiden Deutschen Anne Hölzig und Frauke Neuhaus stoßen die zwei US-Girls Lindsey Ruddins und Symone Speech sowie die Estin Kertu Laak und die Holländerin Indy Baijens zum Team.

Allerdings hat der Verein nicht alle Transfermöglichkeiten ausgeschöpft. Aus wirtschaftlichen Gründen geht der Top-Klub nur mit zwölf Spielerinnen in die neue Spielzeit. „Wir müssen weiterhin vorsichtig wirtschaften. Daher haben wir uns bewusst für einen kompakten Kader entschieden“, erklärte Geschäftsführer Christian Hüneburg.

Damit wird den Auswirkungen von Corona Rechnung getragen. Schon in der vergangenen Saison musste der Etat merklich verkleinert werden und in dieser Spielzeit ist es nochmal weniger. Schätzungsweise muss der Verein mit etwas mehr als einer Million Euro auskommen.

Ziel: Mindestens ein nationaler Titel

Dennoch ist man bereit nachzulegen, sollte sich der Kader aufgrund von Verletzungen als zu klein erweisen. „Da ist es wichtig, von großen Verletzungen verschont zu bleiben. Wenn das nicht gelingt, müssen und werden wir personell nachlegen“, beruhigte Hüneburg die Schweriner Fans.

Die wirtschaftlichen Faktoren und die davon beeinflusste Personalplanung sollen aber nichts an der Ausrichtung des Vereins ändern. Vielmehr will man die Erfolgsgeschichte Schwerins fortführen. „Wir wollen in alle Finals und einen nationalen Titel holen“, gibt Hüneburg die Marschrichtung vor.

Im Supercup haben die Spielerinnen die Chance, die Vorgabe ihres Geschäftsführers bereits früh in der Saison zu erfüllen und eine beeindruckende Erfolgsgeschichte fortzuschreiben - mit vielen neuen Gesichtern.

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